Airbus von Lauda in Wien: Bald permanent gegroundet?

Mögliche Basenschließung in WienLauda übergibt Wiener Slots an Ryanair

Bereits in der vergangenen Woche stellte die Führung der Ryanair-Tochter den Angestellten ein Ultimatum. Nun erhöht sie den Druck.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Die Worte der Ko-Chefs Andreas Gruber und David O’Brien waren deutlich. Das Personal müsse auf Lohn und auf diverse Privilegien verzichten. Nur so könne Lauda nachhaltig überleben. Sollte die Gewerkschaft Vida als Vertretung der Angestellten den Änderungen nicht bis zum 21. Mai zustimmen, dann bliebe keine Wahl, als die Wiener Basis zu schließen.

Nun verschärfen die Manager die Drohungen und erheben schwere Vorwürfe gegen Vida. Man habe der Gewerkschaft vier Terminvorschläge unterbreitet, sowie Dokumente bezüglich der vorgeschlagenen Änderungen im Tarifvertrag geschickt. Doch die Arbeitnehmervertretung habe nicht reagiert. «Offenbar ist Vida mehr daran interessiert, die Lufthansa-Tochter AUA zu retten, als die Arbeitsplätze von Lauda in Wien», heißt es im Schreiben der Geschäftsleitung, das aeroTELEGRAPH vorliegt.

Angestellte teilten Zustimmung per Mail mit

Es bleibe dabei, dass ohne eine Zustimmung die Airbus-Basis in Wien Ende Mai geschlossen werde – und damit die Jobs der Airbus-Piloten und des Airbus-Kabinenpersonals verloren gehen. In Vorbereitung darauf habe man die Slots von Lauda bereits an Ryanair übertragen. Die irische Fluglinie könne dann mit ihren Boeing 737 mit geringeren Kosten ab Wien fliegen.

«Es bleibt nicht mehr viel Zeit, unsere Basis in Wien zu retten», schreiben Gruber und O'Brien weiter. Man habe große Sorgen, weil Vida die Termine und Pläne ignoriere. Aber gleichzeitig hätten viele Mitarbeiter bereits von sich aus in einer «Flut an Emails» erklärt, dass sie mit den Änderungen einverstanden seien. Dafür bedanke man sich.

Mehr zum Thema

Crew von Lauda: Die Corona-Krise verschlimmert die Lage der Fluglinie.

Lauda-Chefs stellen Angestellten ein Ultimatum

<strong>Lauda Europe</strong> schafft nur magere <strong>29 Punkte</strong>.

Lauda startet dringendes Sparprogramm

Über den ganzen Rumpf zieht sich eine rote Linie.

Lauda droht Mitarbeitern mit Ryanair-Basis in Wien

Boeing 737 von Ryanair: Bald mehr in Riga unterwegs.

Ryanair verspottet Air Baltic als «Zombie» - und greift die kriseldne Airline frontal an

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg