Letzte Aktualisierung: um 10:53 Uhr
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Blendattacken auf Piloten

Airbus testet Anti-Laser-Scheiben

Attacken mit Laserpointern auf Piloten passieren häufig – und sie sind gefährlich. Airbus will die Cockpitcrew nun mit einer Innovation davor schützen.

Peter Kästel/Pixelio

Laserstrahl: Kann Piloten und Passagiere gefährden.

Echte kriminelle Absichten stecken wohl eher selten hinter den Attacken mit Laserpointern auf Piloten. Oft sind es Teenager, die sich nicht bewusst sind, was sie mit dem Lichtstrahl anrichten könnten. Denn der mögliche Schaden ist groß. Die Attacken können die Piloten im Cockpit massiv behindern und so auch die Passagiere gefährden. Wie krass die visuelle Störung sein kann, zeigt diese Animation der amerikanischen Luftfahrt-Aufsichtsbehörde FAA.

Auch Netzhautschäden der Piloten können die Folge sein. Airbus will das Problem nun technisch angehen. Wie das Fachportal UPI berichtet, testet der Flugzeughersteller eine Art Folie, die man auf die Cockpitscheiben auftragen kann und die Laserstrahlen und andere gefährliche Lichtquellen abweist.

Innovation stammt aus Kanada

Die Folie besteht aus Nanopartikeln ist wesentlich dünner als ein menschliches Haar und wurde von der kanadischen Firma Lamda Guard entwickelt. Wenn die Tests erfolgreich verlaufen «würden wir uns sehr freuen, die Technologie auf unsere Flugzeuge anzuwenden», erklärt Airbus-Innovationschef Yann Barbaux.



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