Eine Boeing B777 für Jacob Zuma

Südafrikas Präsident will einen größeren Regierungsjet. Dabei ist eine B777 ist im Gespräch. Vom Volk erntet er dafür harsche Kritik.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Ein Jahr lang hatte die Debatte geruht, nun erhitzen sich die Gemüter wieder. Wie die südafrikanische Zeitung Business Day berichtet, soll Präsident Jacob Zuma bald einen neuen Präsidentenflieger erhalten. Daneben will die Regierung weitere Flieger für den Transport von wichtigen Amtsträgern kaufen, wie Verteidigungsminister Nosiviwe Mapisa-Nqakula erklärte. Man suche nach Angeboten für geeignete Flugzeuge. Momentan gibt die Regierung Millionen aus, um Flugzeuge zu chartern. Die eigenen seien einfach zu sehr in die Jahre gekommen. «Unsere Flieger sind uralt. Ich werde ihnen gar nicht erst anfangen zu erzählen, was wir darin schon erlebt haben», rechtfertigt er den Entscheid.

Schon vorher Debatte

Doch der Opposition und vielen Bürgern ist das an Erklärung nicht genug. Schon vor einem Jahr war eine Debatte um den Kauf neuer Präsidentenflieger entfacht. Von einer Boeing B777 war die Rede, Kostenpunkt: 150 Millionen Dollar plus 80 Millionen für die speziellen Wünsche von Jacob Zuma. Nachdem das bekannt geworden war, wütete das Volk. Zuma könne sich nicht einfach einen Luxusjet kaufen, während Südafrika unter krassester Armut leide. Die Debatte wurde daher einige Zeit auf Eis gelegt.

Doch mehr Verständnis gibt es für den Kauf auch mehr als ein Jahr später noch nicht. Zumas Flieger habe gerade erst eine Wartung hinter sich. «Er fliegt in einem perfekt erhaltenen Boeing Business Jet», so Oppositionspolitiker David Maynier laut dem Nachrichtenportal IOL News. «Wenn so viele Menschen jeden Tag ums Überleben kämpfen, gibt es wichtigeres als einen neuen Luxusflieger.» Der aktuelle Flieger könne auch lange Strecken zurücklegen – wenn auch mit einem Zwischenstopp.

Mehr zum Thema

Boeing 777 der Swiss: Hat das Modell bald standardmäßig mehr Sitze in der Kabine?

Boeing will mehr Sitze in die Triple Seven bauen

Iran: Das Land braucht bis zu 500 neue Flugzeuge.

Iranische Airlines bestellen Boeing 737 und 777

Airbus A350: Das Modell kommt bis anhin 14.350 Kilometer weit.

Kommt bald der zweistöckige Airbus A350?

Flieger von El Al: Diskriminiert die Airline?

Gebrauchte Boeing 777 im Sonderschlussverkauf

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies