Flieger von Mahan in Teheran: Tickets wurden teurer

Iran setzt Airlines Ultimatum

Die iranischen Fluggesellschaften stehen beim Staat knietief in der Kreide. Nun will die Regierung das Geld umgehend sehen - sonst droht das Grounding.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Um die 200 Millionen Dollar schulden iranische Fluggesellschaften dem Ölministerium des Landes. Im vergangenen Jahr hatte der Staat die Preise für Treibstoff massiv erhöht. Um 83 Prozent stiegen sie auf umgerechnet rund 1.40 Euro pro Liter. In der Folge verschuldeten sich die Airlines offenbar massiv bei der Regierung. Die will das Geld aber jetzt ziemlich schnell sehen. Die Fluggesellschaften müssen innerhalb von sieben Tagen zahlen. Sonst droht ihnen das verordnete Grounding, berichtet die Zeitung Lebanon Daily Star.

Das kommt für die Fluglinien zur Unzeit. Neben der Treibstoff-Verteuerung entzog ihnen die Regierung außerdem Wechselkurs-Vorteile, die sie vorher noch hatten. So wird der Bezug von Ersatzteilen immer teurer. Und an die kommen die Fluggesellschaften aufgrund der harten Sanktionen des Westens schon schwierig.

Ticketpreise verdoppelt

Auch mit höheren Ticketpreisen konnten die Airlines dem Problem offenbar nicht begegnen. Im November hatte etwa Iran Air die Preise auf internationalen Routen verdoppelt. Als Gründe nannte die Airline die Kerosinkosten und die Schwäche des iranischen Rial.

Welche Fluggesellschaften genau von der Drohung der Regierung betroffen sind, ist unklar. Doch gemäß verschiedenen Medienberichten aus dem Land sind unter anderem Mahan, Aseman und Zagros im Visier der Behörden.

Mehr zum Thema

Einen Monat nach der Wiederaufnahme des Linienbetriebs stellte die nigerianische Fluggesellschaft ihre Flüge Mitte August wieder ein - auf unbestimmte Zeit. Die Flieger von <strong>Azman Air</strong> sind seither aber nicht mehr abgehoben.

Mysteriöser Flug eines Airbus A340 von Teheran nach Muscat

ticker-iranair

Iran Air und Mahan Air mit Airbus A310 und A340: Erstmals heben wieder internationale Flüge im Iran ab

ticker-iran

Iran öffnet Teile des Luftraums wieder

ticker-iran

Icao verurteilt Iran für Eingriffe in zivile Lufträume

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack