Flieger von Mahan in Teheran: Tickets wurden teurer

Iran setzt Airlines Ultimatum

Die iranischen Fluggesellschaften stehen beim Staat knietief in der Kreide. Nun will die Regierung das Geld umgehend sehen - sonst droht das Grounding.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Um die 200 Millionen Dollar schulden iranische Fluggesellschaften dem Ölministerium des Landes. Im vergangenen Jahr hatte der Staat die Preise für Treibstoff massiv erhöht. Um 83 Prozent stiegen sie auf umgerechnet rund 1.40 Euro pro Liter. In der Folge verschuldeten sich die Airlines offenbar massiv bei der Regierung. Die will das Geld aber jetzt ziemlich schnell sehen. Die Fluggesellschaften müssen innerhalb von sieben Tagen zahlen. Sonst droht ihnen das verordnete Grounding, berichtet die Zeitung Lebanon Daily Star.

Das kommt für die Fluglinien zur Unzeit. Neben der Treibstoff-Verteuerung entzog ihnen die Regierung außerdem Wechselkurs-Vorteile, die sie vorher noch hatten. So wird der Bezug von Ersatzteilen immer teurer. Und an die kommen die Fluggesellschaften aufgrund der harten Sanktionen des Westens schon schwierig.

Ticketpreise verdoppelt

Auch mit höheren Ticketpreisen konnten die Airlines dem Problem offenbar nicht begegnen. Im November hatte etwa Iran Air die Preise auf internationalen Routen verdoppelt. Als Gründe nannte die Airline die Kerosinkosten und die Schwäche des iranischen Rial.

Welche Fluggesellschaften genau von der Drohung der Regierung betroffen sind, ist unklar. Doch gemäß verschiedenen Medienberichten aus dem Land sind unter anderem Mahan, Aseman und Zagros im Visier der Behörden.

Mehr zum Thema

ticker-iraq irak

Irak erlaubt wieder Iran-Flüge - zu einem Flughafen

ticker-iran

Iran will mit Icao gegen US-Beschränkungen vorgehen

ticker-iran

Iran droht mit Einschränkungen für Luftverkehr im Nahen Osten

ticker-iran

Iran stoppt Ticketverkauf für Flüge in den Irak

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack