iPad an Bord der Schweizer Airline Skywork: Bald auch bei Start und Landung?

iPad-Verbot bald Vergangenheit

Die US-Behörden wollen den Gebrauch von Gadgets bei Start und Landung bald erlauben. Erst aber braucht es letzte Tests.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

«Zur Landung bitten wir Sie, alle elektronischen Geräte auszuschalten» - Vielflieger kennen die Ansage. Sie kommt meist im ungünstigsten Moment: die Excel-Tabelle steht vor der Vollendung, der Vortrag ist fast fertig, der Film ist gerade an einer Schlüsselstelle. Bislang kannte die Besatzung kein Erbarmen. Die Geräte gelten als potenziell störend, wenn nicht gar gefährlich und müssen daher bei Landung und Start ausgemacht werden. Die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) will die Bestimmungen aber nun lockern. Das Nutzungsverbot wird überprüft, wie die New York Times berichtet.

Das Umdenken ist eine Folge davon, dass es kaum belegbare Zwischenfälle mit solchen Geräten gibt, welche die Bordelektronik beeinflusst hätten. Die einzigen Ereignisse beziehen sich meist auf überhitzte oder brennende Akkus. Bisher war es an den Fluggesellschaften, zu beweisen, dass solche Geräte keine Störungen verursachen. Solange der Beweis nicht erbracht wurde, galten die Geräte als prinzipiell gefährlich - und sind daher strikte verboten. Wollte eine Airline bisher ihren Passagieren den Gebrauch von Tablets und Computern während Start und Landung ermöglichen, so muss sie also den Unbedenklichkeitstest machen. Für jeden Flugzeugtypen, mit jedem Gerät.

Handys bleiben aus

Für eine Zulassung des iPads beispielsweise müsste die Gesellschaft einen Testflug mit jedem Flugzeug-Typen ohne Passagiere durchführen - mit allen erhältlichen iPad-Modellen. Dieser Aufwand lohne sich für eine Airline nicht, sagt Abby Lunardini, Sprecherin der Fluggesellschaft Virgin America zur New York Times. Da die Airlines den hohen Aufwand kaum betreiben können und wollen, könnte die FAA diese Tests künftig selbt durchführen. Davon ausgeklammert bleiben Mobiltelefone und Smartphones. Diese Geräte will die Behörde weiterhin verbannt sehen.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-737max-10

Boeing-737-Software: FAA gibt Entwarnung, Airlines schon lange skeptisch

Bei Lufthansa Technik: Video-Boroskopie der dritten Stufe des Hochdruckverdichters eines V2500.

Bruchgefahr bei Rotorschaufeln: Lufthansa Technik muss auf massiv teurere Neuteile ausweichen

ticker-faa

Verkehrsminister der USA fordert schnellere Flugzeugzulassungen durch FAA

ticker-usa

US-Senat beschließt neue Regeln für psychische Gesundheit von Pilotinnen und Piloten

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin