iPad an Bord der Schweizer Airline Skywork: Bald auch bei Start und Landung?

iPad-Verbot bald Vergangenheit

Die US-Behörden wollen den Gebrauch von Gadgets bei Start und Landung bald erlauben. Erst aber braucht es letzte Tests.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

«Zur Landung bitten wir Sie, alle elektronischen Geräte auszuschalten» - Vielflieger kennen die Ansage. Sie kommt meist im ungünstigsten Moment: die Excel-Tabelle steht vor der Vollendung, der Vortrag ist fast fertig, der Film ist gerade an einer Schlüsselstelle. Bislang kannte die Besatzung kein Erbarmen. Die Geräte gelten als potenziell störend, wenn nicht gar gefährlich und müssen daher bei Landung und Start ausgemacht werden. Die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) will die Bestimmungen aber nun lockern. Das Nutzungsverbot wird überprüft, wie die New York Times berichtet.

Das Umdenken ist eine Folge davon, dass es kaum belegbare Zwischenfälle mit solchen Geräten gibt, welche die Bordelektronik beeinflusst hätten. Die einzigen Ereignisse beziehen sich meist auf überhitzte oder brennende Akkus. Bisher war es an den Fluggesellschaften, zu beweisen, dass solche Geräte keine Störungen verursachen. Solange der Beweis nicht erbracht wurde, galten die Geräte als prinzipiell gefährlich - und sind daher strikte verboten. Wollte eine Airline bisher ihren Passagieren den Gebrauch von Tablets und Computern während Start und Landung ermöglichen, so muss sie also den Unbedenklichkeitstest machen. Für jeden Flugzeugtypen, mit jedem Gerät.

Handys bleiben aus

Für eine Zulassung des iPads beispielsweise müsste die Gesellschaft einen Testflug mit jedem Flugzeug-Typen ohne Passagiere durchführen - mit allen erhältlichen iPad-Modellen. Dieser Aufwand lohne sich für eine Airline nicht, sagt Abby Lunardini, Sprecherin der Fluggesellschaft Virgin America zur New York Times. Da die Airlines den hohen Aufwand kaum betreiben können und wollen, könnte die FAA diese Tests künftig selbt durchführen. Davon ausgeklammert bleiben Mobiltelefone und Smartphones. Diese Geräte will die Behörde weiterhin verbannt sehen.

Mehr zum Thema

ticker private jets inc

FAA droht Private Jets mit Geldstrafe wegen Ausbildungsverstößen

ticker-atc

FAA startet Pilotprogramm für Kontrolltürme

ticker-faa

FAA will Fluglotsenmangel mit neuem Plan beenden

ticker-faa

Nach LaGuardia-Unglück: FAA rüstet Flughafenfahrzeuge mit Transpondern aus

Video

Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies