Bombardier Dash 8-300 von Intersky: Bald Zuwachs.

Intersky will noch mehr

Eben kaufte die österreichische Airline zwei neue Flieger bei ATR. Doch damit hat sie noch nicht genug.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Aufkaufen, sanieren, abstoßen. Das war bislang das Rezept von Hans Rudolf Wöhrl, den «Holzfäller der Luftfahrt» wie in das Handelsblatt einmal nannte. Der Nürnberger stieg schon bei zehn Fluggesellschaften ein, neun verkaufte er wieder. Und jedes Mal machte er damit reichlich Geld. Im vergangenen Februar stieg der 65-jährige Unternehmer bei der österreichischen Intersky ein. Es habe damals wirklich düster für den Regionalflieger ausgesehen, sagt er heute. Die Fluggesellschaft habe kurz vor dem Aus gestanden. Nur mit einem Notverkauf eines Flugzeuges habe sie sich vor dem Untergang retten können, erzählte Wöhrl nun dem Fachportal Austrian Aviation. In der Flotte verblieben drei Bombardier Dash 8-300.

Das ist Wöhrl nicht genug. Eben gab Intersky bekannt, man werde die Flotte um zwei ATR 72-600 erweitern. Der starke Mann bei der Fluglinie mit Sitz in Bregenz am Bodensee und operativer Basis am Flughafen Friedrichshafen will aber noch deutlich mehr. «Es war uns von Anfang an klar, dass wir früher oder später die Flotte erweitern müssen» so Wöhrl zu Austrian Aviation. Mindestens fünf Flugzeuge eines Typs seien sinnvoll. Er kann sich darum vorstellen, weitere ATR zu kaufen. Die Maschine mit rund 70 Plätzen sei für die Strecken von Intersky ideal. Selbst den Einsatz von 100-Plätzern ist für ihn aber später aber eine Option. Auf die Bombardier Dash 8 möchte er dagegen nicht mehr setzen. Er sei kein Fan von Fliegern, die nicht mehr gebaut würden, so Wöhrl.

Länger dabeibleiben

Im ersten Halbjahr habe Intersky «hauchdünn schwarze Zahlen» geschrieben, sagt der Deutsche. Man setze auch künftig auf Strecken, welche die großen Fluglinien nicht mehr bedienten. Derzeit fliegt die österreichische Regionalairline 16 Destinationen in sechs Ländern an. Am größten ist ihr Angebot ab Friedrichshafen. Vom Bodensee fliegt sie etwa nach Berlin, Hamburg oder Wien. Daneben hat sie auch Spezialitäten im Angebot, wie etwa Flüge von von Genf, Mailand und Zürich auf die italienische Insel Elba. Seine Ex-Airlines wie beispielsweise DBA oder LTU verkaufte Wöhrl. Bei Intersky kann er sich dagegen vorstellen, länger dabei zu bleiben. Die Ausgangslage sei da ganz anders.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg