Sukhoi Superjet von Interjet: Die Airline will noch mehr Geld sehen.

PannenflugzeugeInterjet will Superjets behalten - wenn Russland zahlt

Nur sieben von 22 Superjets der mexikanischen Airline sind flugtüchtig. Dafür will sie nun zusätzliche Entschädigungszahlungen. Als Gegenleistung wird Interjet die Flieger behalten.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Interjet ist nicht zufrieden mit den russischen Superjets. Im September sah es gar so aus, die mexikanische Regionalairline wolle ihre bereits ausgelieferten 22 Superjets komplett loswerden. Die Flugzeuge waren zu unzuverlässig und erlitten oft Pannen. Derzeit fliegen nur sieben der 22 Jets, 15 stehen mit Defekten am Boden.

Nun kann man sich in Mexiko offenbar doch vorstellen weiter mit den russischen Flugzeugen unterwegs zu sein. Allerdings nur, wenn Sukhoi dafür zahlt. Die Russen sollen Interjet das Geld auszahlen, was die 22 Flieger eingeflogen hätten, wenn sie sich im Passagierverkehr befunden hätten, schreiben russische Medien.

Triebwerke für 15 Jets

Darauf habe man sich bei einem Treffen zwischen der Fluggesellschaft und einer russischen Delegation geeinigt, heißt es. Zudem verlangt Interjet von Sukhoi, dass der Hersteller dafür sorgt, so schnell wie mögliche Triebwerke bereitzustellen, mit denen man die 15 gegroundeten Superjets wieder zum Fliegen bringen kann.

Acht weitere bestellte Superjets will Interjet aber weiterhin nicht mehr in Empfang nehmen, heißt es in dem Bericht des Portals AIN. Man wolle sich darauf konzentrieren, die sich bereits in der Flotte befindenden Jets wieder zum Fliegen zu bringen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Sukhoi Interjet eine Entschädigung ausgezahlt. 39,6 Millionen Dollar überwiesen die Russen an die Billigairline. Doch das reichte offensichtlich nicht, um das Management zu beruhigen.

Mehr zum Thema

A320 von Interjet: Die Airbus-Flotte wird aufgestockt.

Interjet rudert zurück - ein wenig

Sukhoi Superjet von Interjet: Die Airline will noch mehr Geld sehen.

Interjet will ihre Sukhoi Superjet loswerden

Superjet in den Farben von Adria Airways: Es wird bei der Visualisierung bleiben.

Adria Airways annulliert Superjet-Bestellung

ticker-russland

Russland will Zugang von Airlines zu internationalen Strecken verschärfen

Video

So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack