Sukhoi Superjet von Interjet: Die Airline will noch mehr Geld sehen.

PannenflugzeugeInterjet will Superjets behalten - wenn Russland zahlt

Nur sieben von 22 Superjets der mexikanischen Airline sind flugtüchtig. Dafür will sie nun zusätzliche Entschädigungszahlungen. Als Gegenleistung wird Interjet die Flieger behalten.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Interjet ist nicht zufrieden mit den russischen Superjets. Im September sah es gar so aus, die mexikanische Regionalairline wolle ihre bereits ausgelieferten 22 Superjets komplett loswerden. Die Flugzeuge waren zu unzuverlässig und erlitten oft Pannen. Derzeit fliegen nur sieben der 22 Jets, 15 stehen mit Defekten am Boden.

Nun kann man sich in Mexiko offenbar doch vorstellen weiter mit den russischen Flugzeugen unterwegs zu sein. Allerdings nur, wenn Sukhoi dafür zahlt. Die Russen sollen Interjet das Geld auszahlen, was die 22 Flieger eingeflogen hätten, wenn sie sich im Passagierverkehr befunden hätten, schreiben russische Medien.

Triebwerke für 15 Jets

Darauf habe man sich bei einem Treffen zwischen der Fluggesellschaft und einer russischen Delegation geeinigt, heißt es. Zudem verlangt Interjet von Sukhoi, dass der Hersteller dafür sorgt, so schnell wie mögliche Triebwerke bereitzustellen, mit denen man die 15 gegroundeten Superjets wieder zum Fliegen bringen kann.

Acht weitere bestellte Superjets will Interjet aber weiterhin nicht mehr in Empfang nehmen, heißt es in dem Bericht des Portals AIN. Man wolle sich darauf konzentrieren, die sich bereits in der Flotte befindenden Jets wieder zum Fliegen zu bringen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Sukhoi Interjet eine Entschädigung ausgezahlt. 39,6 Millionen Dollar überwiesen die Russen an die Billigairline. Doch das reichte offensichtlich nicht, um das Management zu beruhigen.

Mehr zum Thema

A320 von Interjet: Die Airbus-Flotte wird aufgestockt.

Interjet rudert zurück - ein wenig

Sukhoi Superjet von Interjet: Die Airline will noch mehr Geld sehen.

Interjet will ihre Sukhoi Superjet loswerden

Superjet in den Farben von Adria Airways: Es wird bei der Visualisierung bleiben.

Adria Airways annulliert Superjet-Bestellung

ticker-russland

Ukrainische Angriffe: Russische Flughäfen mussten im August 993 Mal vorübergehend schließen

Video

regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick auf die Unglücksstelle: Die Boeing 767 F rutschte weit über die Piste hinaus.
Der Stimmenrekorder der in Miami verunglückten Boeing 767 F liefert erstmals Einblicke in die entscheidenden Minuten im Cockpit. Einer der Piloten des Fluges von Amazon Air warnte wiederholt vor dem hohen Tempo, automatische Systeme schlugen mehrfach Alarm.
Laura Frommberg
Laura Frommberg