Sukhoi Superjet von Interjet: Die Airline will noch mehr Geld sehen.

Wechsel auf AirbusInterjet will ihre Sukhoi Superjet loswerden

Die mexikanische Billigairline hat genug von den Mängeln des Sukhoi Superjet. Interjet verhandelt mit dem Hersteller über den Verkauf der 22 schon ausgelieferten Flugzeuge.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Vor zehn Monaten war Jose Luís Garza Álvarez noch voll des Lobes. Der Sukhoi Superjet sei eine «Geldmach-Maschine», sagte der Chef von Interjet vergangenen November. «Wir sind zufrieden.» Dabei hatten die Flugzeuge aus russischer Produktion schon damals immer wieder gezickt. Vor allem Probleme mit den Powerjet-Sam-146-Triebwerken führten bei Interjet zu wiederholten Ausfällen und betrieblichen Störungen.

Die Stimmung begann danach zu kippen, weil die Schwierigkeiten mit den Superjets nicht enden wollten. Vergangenen Monat entschädigte Hersteller Sukhoi Interjet für den Ärger. 39,6 Millionen Dollar überwiesen die Russen an die Billigairline. Doch das reichte offensichtlich nicht, um das Management Zu beruhigen. Interjet will ihre aktuell 22 Sukhoi Superjet loswerden. Auch die acht weiteren Exemplare, die noch ausgeliefert werden sollen, will die mexikanische Airline nicht mehr.

Rückkauf durch Sukhoi

Interjet plant einen Flottenumbau, wie das Fachportal Reportur schreibt. Dabei will die  Billigairline ganz auf Airbus umstellen. Aktuell besitzt sie 47 Airbus A320, sechs A321 sowie drei A320 Neo und sechs A321 Neo. Auf weitere 26 bestellte Neos wartet die Fluglinie noch.

Offenbar verhandelt Interjet mit Sukhoi direkt. Der Hersteller könnte die Superjets selbst übernehmen und weiter platzieren. Ein Kunde bietet sich dabei an. Aeroflot hat dieser Tage eine Order für 100 weitere Superjets bekannt gegeben.

Mangelnder Service

Interjet ist nicht die einzige Fluglinie, die sich über den Superjet beklagt. Auch Yakutia Airlines stört sich an mangelndem Service und vielen Pannen. Zuvor ärgerte sich Brussels Airlines über dasselbe Problem.

Mehr zum Thema

Superjet von Interjet: Diesmal könnte das Kapitel wirklich enden.

Sukhoi entschädigt Interjet für Superjet-Ärger

Superjet von Aeroflot in Skyteam-Bemalung: Die Nationalairline will mehr Exemplare des heimischen Fliegers.

Aeroflot bestellt 100 weitere Superjets

Sukhoi Superjet von Yakutia Airlines: Oft am Boden.

Auch Yakutia beklagt sich über Superjet

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies