Superjet von Interjet: Diesmal könnte das Kapitel wirklich enden.

Probleme mit SuperjetSukhoi entschädigt Interjet für Superjet-Ärger

Letztes Jahr musste die mexikanische Billigairline gleich vier Superjets vorübergehend stilllegen. Nun bekommt Interjet dafür Geld von Hersteller Sukhoi.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Interjet ist ein Vorzeigekunde von Sukhoi. Mit 30 Exemplaren haben die Mexikaner nicht nur die drittgrößte feste Order für den Superjet 100 platziert. Die Airline ist auch der einzige Käufer des russischen Regionalflugzeuges in Amerika und der wichtigste außerhalb des Heimmarktes. «Wir sind zufrieden», sagte Geschäftsführer Jose Luís Garza Álvarez vergangenen November.

Der Superjet sei für Interjet eine «Geldmach-Maschine», so der Chef der mexikanischen Billigairline weiter. Ganz so innig ist die Liebe zwischen ihr und dem Russenflieger indes nicht. Vergangenes Jahr litt sie unter langwierigen Wartungen bei den Powerjet-Sam-146-Triebwerken. Zudem musste Interjet vier Superjets aus dem Verkehr ziehen und als Ersatzteilspender nutzen, weil die Bauteile sonst nicht genug schnell verfügbar waren.

Es hapert beim Service

Jetzt entschädigte Sukhoi Kundin Interjet für den Ärger. 39,6 Millionen Dollar haben die Russen deswegen kürzlich an die Mexikaner überwiesen. Als Grund wurden die Mehrkosten für die Probleme bei der Wartung angegeben. Für sie ist das kein gutes Zeugnis. Die Zahlung ist klarer Beleg dafür, dass es vor allem beim Service noch immer hapert.

Auch Brussels Airlines hat das schon festgestellt. Die belgische Lufthansa-Tochter hat sechs Sukhoi Superjet von City Jet im Wet-Lease gemietet. Sie ist damit aber nicht zufrieden. Vor allem die Verfügbarkeit von Ersatzteilen kritisierten die Belgier - was in längeren Standzeiten resultiert. Darum will Brussels Airlines die russischen Flieger loswerden.

Mehr zum Thema

Sukhoi Superjet in den Farben von Brussels Airlines: Lange Standzeiten.

Brussels Airlines will Superjets loswerden

Tu-204: Immer mehr alte Flieger kehren in die Flotten russischer Airlines zurück.

Boeing 747, Antonov An-148, Ilyushin Il-96, Tupolev Tu-204: Russland holt immer mehr alte Jets zurück in die Flotten

Il-76 von Aviacon Ziatrans: In den Iran geflogen.

Ilyushin Il-76 pendeln auffällig oft zwischen Russland und Teheran

nordatlantik

Russische Raketen-Warnung sorgt für Stress auf Flügen zwischen Europa und Nordamerika

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies