Vorderster Teil der Kabine eines Airbus A350 von Iberia: Ziemlich improvisiert.

Mangel an SitzenIberia muss Airbus A350 ohne Business Class einsetzen

Lieferschwierigkeiten gibt es in der Luftfahrtbranche auch bei Business-Class-Sitzen. Das führt dazu, dass einige Airbus A350 von Iberia mit einem minimalistischen Interieur abheben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Luftfahrtbranche befindet sich in einer unangenehmen Lage, einer, die sie so schon lange nicht mehr kannte. Die Nachfrage steigt und sie kann das Angebot nicht entsprechend erhöhen. Fluggesellschaften fehlen Personal, Ersatzteile, Flugzeuge. Denn überall sind die Lieferketten unter Druck.

So sehr unter Druck, dass zum Beispiel der Hersteller keine Fenster für das Cockpit der Boeing 787 liefern kann, wie kürzlich Lufthansa-Chef Carsten Spohr berichtete. Ebenso Mangelware sind gewisse Sitze. Etwa Business-Class-Sessel von Recaro. Das führt dazu, dass neue Flugzeuge von Iberia in ziemlich ungewöhnlicher Konfiguration abheben.

Keine Business, dafür ein paar Economy-Sitze

Die neuesten Airbus A350, welche die spanische Airline erhält, heben ohne Business Class ab. Stattdessen sind einige wenige Economy-Sitze im vordersten Teil der Kabine verbaut, in dem eigentlich die neuen Business-Sitze der Airline hätten zu finden sein sollen.

Das Foto eines Twitter-Nutzers zeigt, wie die Economy-Sitze in einer 2-3-2-Konfiguration verbaut sind. Eigentlich hätten dort die neuen Business-Class-Suiten von Iberia zu finden sein sollen. Sie hätten erstmals über Türen verfügt. Doch da Recaro mit Lieferproblemen kämpft, nahm Iberia die Flieger erst einmal ohne die neuen Sitze in Empfang.

Mehr Angebot als vor der Pandemie

Das tut die spanische Fluggesellschaft, weil sie aufgrund der gestiegenen Nachfrage unter Zugzwang ist. Schon Anfang 2023 will sie 105 Prozent des Angebotes von 2019 anbieten. Iberia hat das komplette Streckennetz wieder im Angebot und baut auf vielen Routen aus.

Zunächst fliegt das Flugzeug mit der minimalistischen Kabine nur innerhalb von Europa. Mit einer Ausnahme. Als eine der letzten Vor-Pandemie-Strecken nimmt Iberia Caracas wieder ins Programm auf. Auch dorthin wird das Flugzeug ohne Business Class unterwegs sein.

Premium Economy statt Business

Auf den Europaflügen platziert Iberia die Business-Reisenden in den Premium-Economy-Sitzen. Wie es auf den Langstrecken aussieht, ist noch nicht bekannt. Eine Antwort von Iberia lag bis zum Erscheinen des Artikels nicht vor.

Mehr zum Thema

Boeing 787: Die Windschutzscheiben werden von einem Zulieferer hergestellt.

Dreamliner-Fenster sind Mangelware

Airbus A340-600 von Iberia: Verschwindet vom Himmel.

Iberia schickt Airbus A340 vorzeitig in Rente

Business-Class-Sitze in einem Airbus A330 von Lufthansa: Neuerung in Sicht.

Lufthansa und Swiss bekommen 31.000 neue Sitze

ticker-spanien

Unbefristeter Streik der Flugsicherung in Spanien: Diese Flughäfen sind betroffen

Video

air india schaden
Am Indira Gandhi International Airport in Delhi hat ein Sturm Bodenabfertigungsgeräte über das Vorfeld getrieben. Drei geparkte Airbus A320 von Air India wurden getroffen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack