Business-Class-Sitze in einem Airbus A330 von Lufthansa: Neuerung in Sicht.

Kampf um Premium-AnspruchLufthansa und Swiss bekommen 31.000 neue Sitze

Lufthansa-Chef Spohr kündigt eine Produkt- und Qualitätsinitiative an. Der größte Schritt dabeI: Die Flotten von Lufthansa und Swiss erhalten in allen Klassen neue Sitze.

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Es muss sich etwas ändern, das sieht auch Carsten Spohr so. «Gerade im internationalen Wettbewerb ist die Premium-Positionierung unserer Airlines von entscheidender Bedeutung», sagte Lufthansas Konzernchef am Donnerstag (4. August) im Gespräch mit Journalisten. Aber aktuell erfülle man die eigenen Erwartungen und die der Kunden nicht.

«Jetzt werden wir alles daran setzen, diesem Anspruch wieder vollumfänglich gerecht zu werden», so Spohr. Man habe bereits das Catering-Angebot stabilisiert, mit dem es im frühen Sommer große Probleme gegeben habe, und das Lounge-Angebot wieder erweitert.

«Breite Produkt- und Qualitätsinitiative»

«Über diese kurzfristigen Verbesserungen hinaus starten wir im Herbst eine breite Produkt- und Qualitätsinitiative», kündigte Spohr an. Details verriet der Konzernchef zunächst nicht - bis auf eines. Die Initiative werde darin münden, dass ab 2023 in allen Klassen bei Lufthansa und Swiss die Sitze erneuert würden. «31.000 Sitze werden wir in Summe einbauen in unsere Flugzeuge bei Lufthansa und Swiss.» Um genau zu sein, habe die Premium Economy bei Swiss schon in diesem Jahr den Startschuss dargestellt.

Auf dies Frage, ob er so den fünften Skytrax-Stern für Lufthansa zurückerobern möchte, sagt Spohr, er hätte die höchste Bewertung «schon ganz gerne behalten». Allerdings seien die Anforderungen für eine private Fluggesellschaft in Europa nicht erfüllbar. So hätten nun nur noch asiatische und staatliche Fluggesellschaften fünf Sterne.

Anspruch erfüllen, «mit oder ohne fünften Stern»

Man wolle auf jeden Fall wieder den Premium-Anspruch erfüllen, «mit oder ohne fünften Stern». Dazu müsse man zuerst die aktuellen operationellen Probleme überwinden und die neuen Sitze würden dann letzte Zweifel ausräumen, so der Lufthansa Konzernchef.

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