Eine Embraer 170: Venezuela will neue Flieger bei den Brasilianer kaufen.

Chávez kauft Embraer und Airbus

Der venezolanische Präsident will die Flotte der Staatsairline Conviasa verjüngen. Er kündigte deshalb einen Großeinkauf an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Man müsse sich nur einmal die Karte anschauen. «Dann kommt man schnell zum Schluss, dass es dringend notwendig ist, eine sehr starkeAirline undeinige der bestenFlughäfen zu haben» sagte Hugo Chávez am Sonntag vergangener Woche (22. Januar) in seiner traditionellen wöchentlichen TV-Talkshow «Alo Presidente». Er sei entschlossen, zu handeln und man werde das Ziel erreichen. «Venezuelaistdas Epizentrumdes Kontinents» so die Begründung des Staatspräsidenten. Seine Bestimmtheit hat einen guten Grund. Venezuela ist nicht gerade für eine zuverlässige Luftfahrt bekannt. Die Flotten der nationalen Fluggesellschaften sind überaltert, Zwischenfälle fast schon an der Tagesordnung.

Dem will Chávez nun Abhilfe schaffen. Man werde zwanzig neue Flugzeuge bei Embraer kaufen, gab er der Bevölkerung vor dem Fernseher bekannt. Zur Finanzierung der Flieger verhandle man mit der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES über ein Darlehen über 814 Millionen Dollar. «Wir danken der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff für den Kredit, den sie uns geben wird» kommentierte Chávez. Um welchen Flugzeugtyp es sich handeln soll, sagte der Präsident nicht. Früher aber nannte er einmal die Embraer 190AR als Objekt des Interesses.

Weitere vier Flieger

Die neuen Jets werden nach dem Kauf in die Flotte der staatlichen Airline Conviasa integriert. Mit den Embraer alleine gibt sich Chávez noch nicht zufrieden. Man verhandle auch mit einer staatlichen Airline aus Saudi Arabien über den Kauf von vier gebrauchten Airbus A340-500. Die Flieger seien fünfjährig und kosteten rund 60 Millionen Dollar pro Stück, so der Staatschef. «Wenn die Mittel dafür freigegeben werden, brauchen sie sich nur noch um die Kredite zu kümmern», so Chávez zu den Ministern, die im TV-Studio saßen.

Mehr zum Thema

Ankunft mit dem Airbus A400 M in Venezuela: Hilfskräfte des THW mit Spürhunden gehen von Bord.

Airbus A350 und A400 M bringen Hilfe nach Venezuela

ticker-venezuela

Venezuelas Flughäfen nach Erdbeben wieder geöffnet – Caracas bleibt gesperrt

ticker-venezuela

Fluggesellschaften müssen Betankung in Venezuela an Konten der USA bezahlen

ticker-american-airlines

American Airlines fliegt schon bald wieder nach Venezuela

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg