So sieht die plastikfreie Version des Business-Class-Menüs aus...

Hi FlyEin Flug ganz ohne Einweg-Plastik

Hi Fly hat beschlossen, Wegwerf-Plastik bis Ende 2019 ganz von Bord zu verbannen. Jetzt hat die Fluggesellschaft einen plastikfreien Testflug durchgeführt.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ihren ersten Airbus A380 stellte Hi Fly unter ein Umweltschutz-Motto. Die portugiesische Wet-Lease-Spezialistin bemalte ihn mit Motiven, die auf die Wichtigkeit des Korallenschutzes hinweisen. Das reicht ihr aber nicht. Die Fluggesellschaft will auch an Bord etwas für die Meere und ihre Bewohner tun.

Ziel von Hi Fly ist es, Wegwerf-Plastik bis Ende 2019 ganz von Bord zu verbannen. Auf der Liste der zu streichenden Produkte stehen Becher, Besteck, Geschirr, Salz- und Pfefferstreuer, Spucktüten, Decken-Hüllen, Getränkeflaschen und Zahnbürsten. «Wir wissen von unseren Airline-Kunden und den Passagieren, das dies der richtige Schritt ist», so Firmenchef Paulo Mirpuri.

Kompostierbare Verpackungen

Um zu zeigen, dass das Ziel erreichbar ist, hat Hi Fly am 26. Dezember einen ersten Flug ganz ohne Einweg-Plastik durchgeführt. Er führte von Lissabon ins brasilianische Natal. An Bord des Airbus A340 wurden beispielsweise Besteck aus Bambus, Gebinde aus Papier oder kompostierbare Verpackungen verwendet. Mit dem Testflug will die Fluggesellschaft eruieren, welche Ersatzprodukte sich bewähren und welche nicht.

Ein Problem der Plastikprodukte ist ihre lange Lebensdauer. «Man geht davon aus, dass Mikroorganismen nicht in der Lage sind, Kunststoffe vollständig zu zersetzen», erklärt das deutsche Umweltbundesamt. «Bis zu 450 Jahre benötigen eine Kunststoffflasche oder eine Wegwerfwindel, bis sie sich zersetzt haben», so ein Beispiel. Plastikteile sind zudem lebensgefährlich für Vögel und andere Meerestiere, wenn sie sie für Nahrung halten und schlucken.

Auch andere Airlines

Auch andere Fluggesellschaften kämpfen gegen Plastik. Alaska Airlines hat kürzlich Rührstäbchen und Stocher für Fruchtstücke aus Plastik durch Holzvarianten ersetzt. Europas größer Flughafen in London Heathrow verbannt Einweg-Kaffeebecher, Plastik-Trinkhalme, -Rührstäbchen und -Flaschen, die nur einmal benutzt werden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen von Bord des Testfluges.

Mehr zum Thema

Rührstäbchen bei Alaska Airlines: Bald aus Holz.

Alaska Airlines wirft Plastik-Helfer raus

Café in Heathrow: Flughafen, Einzelhändler und Gastronomen wollen Müll vermeiden.

Heathrow will Einweg-Kaffeebecher rauswerfen

Gebrauchtmarkt: Die erste Airline, die den Airbus A380 aus zweiter Hand nutzt, ist die Wes-Lease-Anbieterin Hi Fly.

Hi Fly über ihren A380: «Kunden stehen Schlange»

tap lufthansa

Lufthansa Group greift nach Tap - und verspricht «atlantisches Drehkreuz»

Video

Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin