Strand bei Kaloum in Guinea: Das Land will wieder eine Nationalairline.

Bessere VerbindungenGuinea arbeitet mit arabischen Aktionären an Nationalairline

Der Staat in Westafrika arbeitet wieder einmal an einer neuen Nationalairline. Hinter dem Projekt in Guinea stehen dieses Mal arabische Investoren.

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Noch diese Woche sollen arabische Investoren in der Hauptstadt Conakry eintreffen. Sie wollen dort mit der Regierung Gespräche über die Gründung einer neuen Fluggesellschaft mit rund 1000 Angestellten führen. Dies erklärte ein ranghoher Vertreter der Verwaltung dem Nachrichtenportal Guineenews. Die Airline werde die Wirtschaft des Landes voranbringen.

In einem ersten Schritt soll die neue Fluggesellschaft von Conakry aus die inländischen Städte N'Zérékoré, Mamou, Kankan, Labé und Faranah bedienen. Die Flotte soll aus Flugzeugen mit maximal 150 Plätzen bestehen. Doch die arabischen Investoren planen mehr, wie der Verwaltungsmitarbeiter erklärte. Sie hätten eine schlechte Erschließung Westafrikas ausgemacht. Deshalb plane man auch Flüge in andere Länder.

Keine neuen Pläne

Pläne für eine neue Nationalairline sind nicht neu. 2018 diskutierte die Regierung mit Ethiopian Airlines über die Gründung von Guinea Airlines.  2012 sollten chinesische Investoren Air Guinée zurückbringen.

Derweil entsteht auch im benachbarten Mali eine Airline mithilfe arabischer Finanzierung. Hinter den Plänen für Sky Mali steht die Investmentfirma Al Sayegh aus Abu Dhabi.

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