Flieger der gescheiterten Air Guineé International: Nie abgehoben.

Air Guinée soll auferstehen

Ein chinesisches Unternehmen will die Airline Guineas wieder zum Leben erwecken. Ein erstes Projekt war gescheitert.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Flugzeuge waren bereits bemalt. Doch abgehoben hat Air Guinée International nie. Die Regierung von Guinea hatte 2009 gemeinsam mit dem privaten China International Fund aus Hongkong geplant, eine Fluggesellschaft zu gründen, die zunächst regionale Ziele anfliegen sollte. Mit einer Flotte aus modernen und in der EU zugelassenen Airbus A320 sollte sie an den Start gehen. Warum genau das nie passierte, ist nicht klar. Die Chinesen zogen sich aber offenbar aus dem Geschäft zurück. Nun könnte die Fluggesellschaft eine neue Chance erhalten. Und schon wieder ist es ein chinesisches Unternehmen, welches sich für Air Guineé interessiert.

Die staatliche Aviation Industry Corporation of China (Avic) befindet sich laut dem Nachrichtenportal Guineeplus in Gesprächen mit Guineas Regierung. Zhang Guangjin, Vizepräsident von Avic, traf sich mit Staatsvertretern, um sein Interesse an Air Guinée zu bekunden. «Wir sind ein in der Luftfahrt erfahrenes Unternehmen», so Guangjin. Er sei gekommen, um eine gute Zusammenarbeit in der Zivilluftfahrt zu beginnen. Avic ist offenbar auch an der Marke Air Guinée interessiert, auch wenn diese nie den Start schaffte.

Noch andere Interessenten

Bei der Regierung von Guinea hat man ein offenes Ohr für das Angebot - aber gibt sich auch selbstbewusst. Die Chinesen wollten in einem Joint Venture mit Guinea eine neue Air Guinée errichten. Das Verkehrsministerium sei bereits im Gespräch mit ihnen. Gleichzeitig gebe es aber viele Interessen für ein derartiges Projekt. Sie alle würden ihre Dossiers vorlegen und dann werde man entscheiden, mit wem es am ehesten möglich sei, eine neue, starke Airline in Guinea zu errichten.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg