Flieger der gescheiterten Air Guineé International: Nie abgehoben.

Air Guinée soll auferstehen

Ein chinesisches Unternehmen will die Airline Guineas wieder zum Leben erwecken. Ein erstes Projekt war gescheitert.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Flugzeuge waren bereits bemalt. Doch abgehoben hat Air Guinée International nie. Die Regierung von Guinea hatte 2009 gemeinsam mit dem privaten China International Fund aus Hongkong geplant, eine Fluggesellschaft zu gründen, die zunächst regionale Ziele anfliegen sollte. Mit einer Flotte aus modernen und in der EU zugelassenen Airbus A320 sollte sie an den Start gehen. Warum genau das nie passierte, ist nicht klar. Die Chinesen zogen sich aber offenbar aus dem Geschäft zurück. Nun könnte die Fluggesellschaft eine neue Chance erhalten. Und schon wieder ist es ein chinesisches Unternehmen, welches sich für Air Guineé interessiert.

Die staatliche Aviation Industry Corporation of China (Avic) befindet sich laut dem Nachrichtenportal Guineeplus in Gesprächen mit Guineas Regierung. Zhang Guangjin, Vizepräsident von Avic, traf sich mit Staatsvertretern, um sein Interesse an Air Guinée zu bekunden. «Wir sind ein in der Luftfahrt erfahrenes Unternehmen», so Guangjin. Er sei gekommen, um eine gute Zusammenarbeit in der Zivilluftfahrt zu beginnen. Avic ist offenbar auch an der Marke Air Guinée interessiert, auch wenn diese nie den Start schaffte.

Noch andere Interessenten

Bei der Regierung von Guinea hat man ein offenes Ohr für das Angebot - aber gibt sich auch selbstbewusst. Die Chinesen wollten in einem Joint Venture mit Guinea eine neue Air Guinée errichten. Das Verkehrsministerium sei bereits im Gespräch mit ihnen. Gleichzeitig gebe es aber viele Interessen für ein derartiges Projekt. Sie alle würden ihre Dossiers vorlegen und dann werde man entscheiden, mit wem es am ehesten möglich sei, eine neue, starke Airline in Guinea zu errichten.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies