Flieger der gescheiterten Air Guineé International: Nie abgehoben.

Air Guinée soll auferstehen

Ein chinesisches Unternehmen will die Airline Guineas wieder zum Leben erwecken. Ein erstes Projekt war gescheitert.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Flugzeuge waren bereits bemalt. Doch abgehoben hat Air Guinée International nie. Die Regierung von Guinea hatte 2009 gemeinsam mit dem privaten China International Fund aus Hongkong geplant, eine Fluggesellschaft zu gründen, die zunächst regionale Ziele anfliegen sollte. Mit einer Flotte aus modernen und in der EU zugelassenen Airbus A320 sollte sie an den Start gehen. Warum genau das nie passierte, ist nicht klar. Die Chinesen zogen sich aber offenbar aus dem Geschäft zurück. Nun könnte die Fluggesellschaft eine neue Chance erhalten. Und schon wieder ist es ein chinesisches Unternehmen, welches sich für Air Guineé interessiert.

Die staatliche Aviation Industry Corporation of China (Avic) befindet sich laut dem Nachrichtenportal Guineeplus in Gesprächen mit Guineas Regierung. Zhang Guangjin, Vizepräsident von Avic, traf sich mit Staatsvertretern, um sein Interesse an Air Guinée zu bekunden. «Wir sind ein in der Luftfahrt erfahrenes Unternehmen», so Guangjin. Er sei gekommen, um eine gute Zusammenarbeit in der Zivilluftfahrt zu beginnen. Avic ist offenbar auch an der Marke Air Guinée interessiert, auch wenn diese nie den Start schaffte.

Noch andere Interessenten

Bei der Regierung von Guinea hat man ein offenes Ohr für das Angebot - aber gibt sich auch selbstbewusst. Die Chinesen wollten in einem Joint Venture mit Guinea eine neue Air Guinée errichten. Das Verkehrsministerium sei bereits im Gespräch mit ihnen. Gleichzeitig gebe es aber viele Interessen für ein derartiges Projekt. Sie alle würden ihre Dossiers vorlegen und dann werde man entscheiden, mit wem es am ehesten möglich sei, eine neue, starke Airline in Guinea zu errichten.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack
de haviland dh88 comet g acss
Sie wurde 1934 gebaut und gewann ein legendäres Luftrennen. Nun ist die einzige noch flugfähige de Havilland DH.88 Comet der Welt bei der Flugschau schwer beschädigt worden.
Timo Nowack
Timo Nowack