Opera-Sitz von Stelia: Die Airbus-Tochter hat den Business-Class-Sitz für Schmalrumpfflieger wie den A321 entwickelt.

Neue Business-Class-SitzeGroßraum-Feeling für den Airbus A321

Mit dem A321 LR und XLR wird ein Flugzeug Langstrecken fliegen, das einst kürzere Routen bediente. Designer von Business-Class-Sitzen denken wegen des schmaleren Rumpfes um.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eine richtige Business-Class ist in Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen eine Seltenheit. Oftmals bestehen Business-Classes in Schmalrumpfflieger aus normalen Economy-Sitzen, bei denen der Mittelsitz frei bleibt.

Der Grund: Auf kürzeren Routen ist die Nachfrage nach Premiumklassen deutlich geringer. Wer große Premiumsitze einbaut, kann weniger Economyplätze anbieten. In jüngster Zeit haben dennoch mehrere Sitzhersteller Business-Class-Sitze speziell für Schmalrumpfflieger entwickelt.

Liegen und eigener Zugang

Grund dafür sind Airbus' neue Langstreckenversionen des Airbus A321. Mit dem A321 LR und XLR schickt der europäische Flugzeugbauer den Kurz- und Mittelstreckenflieger auf die Langstrecke. Stelia Aerospace, ein Tochterunternehmen von Airbus, stellte mit dem Opera einen Business-Class-Sitz vor, der speziell für solche Schmalrumpfflieger konzipiert wurde.

Schräg ausgerichtet, bietet der Sitz jedem Passagier einen eigenen Zugang zum Gang. Die Anordnung hat aber auch andere Vorteile. Alle Sitze können auch zu einem Flachbett ausgefahren werden. Laut Stelia handelt es sich um das breiteste Vollflachbett, das bisher in ein Schmalrupfflugzeug eingebaut werden kann.

Couch oder mehrere Toiletten

Jeder Sitz verfügt zudem über ausfahrbare Trennwände für Privatsphäre. Innerhalb der einzelnen Kabinen stellt ein 20-Zoll-Bildschirm das Unterhaltungssystem bereit. Mehrere Staufächer sollen für Ordnung sorgen. Airlines will Stelia mit einem leichten Gewicht locken, was Kerosin sparen soll.

Airbus verfolgt auch in anderen Projekten Ansätze, die Kabine des A321 mehr in Richtung eines geräumigen Großrumpffliegers zu wandeln. Mit dem «Settee Corner» soll eine Art Sofa für die Business-Klasse angeboten werden. Das System «Flex-Zones» erhöht die Flexibilität der Kabine in Sachen Auslegung - eine jeweilige Toilette je Kabinenklasse soll ebenfalls für Großraum-Feeling sorgen.

Sehen Sie in der oben stehenden Galerie Aufnahmen des Opera-Sitzes von Stelia.

Mehr zum Thema

Premium-Sitz in der Pure-Skies-Kabine: So wenig Berührungen wie möglich.

Sieht so die Flugzeugkabine nach Corona aus?

Konzept von IP Ventures: Außen Economy-Sitze, in der Mitte Premiumplätze.

Premium-Plätze ganz ohne Aussicht

Mark Hiller: Seit acht Jahren Chef von Recaro Aircraft Seating.

«Es könnte separate Bereiche geben für Familien mit Kindern»

airbus a350 900 delta air lines

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies