Athen-Elftherios Venizelos schaffte es auf Rang neun mit 153.000 Bewegungen.

Streik wieder abgesagtGriechische Fluglotsen sorgen für Chaos

In letzter Sekunde haben die griechischen Fluglotsen entschieden, doch nicht zu streiken. Zu einigen Ausfällen kommt es dennoch.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Sie streiken, sie streiken nicht, sie streiken – und sie streiken nicht! Die griechischen Fluglotsen sorgen dieser Tage bei europäischen Airlines für rauchende Köpfe. EIn angekündigter Streik, der heute (8. Oktober) Abend beginnen sollte, wurde kurzfristig abgesagt. Eigentlich hatten verschiedene europäische Fluggesellschaften –darunter auch Lufthansa und ihre Tochter Swiss –alle Flüge während des Streikzeitraums abgesagt.

Zwei Lufthansa-Flüge von Samstagabend und der Flug von Frankfurt nach Athen am Sonntag früh fallen weiterhin aus, so ein Sprecher von Lufthansa zu aeroTELEGRAPH. Die Absage des Streiks habe zu kurzfristig stattgefunden, um alle Flüge noch anzubieten, da man die Crews bereits anders eingeplant habe. Passagiere, die nach Griechenland fliegen wollten, sollten sich so oder so bei den Service-Hotlines ihrer jeweiligen Airline erkundigen. Die griechischen Fluglotsen wollten ihre Arbeit eigentlich von Samstagabend bis Sonntag um 23:59 Uhr niederlegen. Nun haben sie sich offenbar umentschieden.

Airlines fordern EU zum Handeln auf

Auch wenn der Streik abgesagt wurde – das Jahr ist geprägt von zahlreichen Fluglotsen-Streiks. Immer wieder kam es bei vielen Fluglinien deshalb zu Ausfällen. Die Airlines sind wütend und fordern die Politiker zum Handeln auf. «Es ist höchste Zeit, dass die Europäische Kommission eingreift, um zu verhindern, dass diese sich wiederholenden Streiks fortlaufend die Reisepläne von Millionen Europäern und deren Familien beeinträchtigen», heißt es etwa in einer Mitteilung von Ryanair. Man müsse nun einen rechtlichen Rahmen dafür schaffen, dass Lotsen aus anderen EU-Ländern im Zweifel einspringen können, wenn in einem Land gestreikt wird.

Die Fluggesellschaft ist Mitglied im Airlineverband Airlines for Europe (A4E), zu dem insgesamt zehn Airlines und Airline-Gruppen aus Europa gehören – darunter auch die Lufthansa Group, Easyjet und die British-Airways- und Iberia-Muttergesellschaft IAG. A4E versucht schon länger, die EU zum Handeln zu bewegen. Fast 10 Milliarden Euro an Kosten haben die Streiks laut einer Studie der Lobbygruppen bereits verursacht.

Gewerkschaften sollen mitarbeiten

Der Verband fordert von den Gewerkschaften in Europa Mitarbeit, damit der wirtschaftliche Schaden nicht noch größer ausfällt. So sollen Gewerkschaften sich etwa verpflichten, die Airlines drei Wochen vor Streikbeginn über ihre Absicht zu informieren – nur so könne man entsprechend vorsorgen und Passagiere umbuchen. Einzelne Mitarbeiter sollen laut Airlines for Europe verpflichtet werden, 72 Stunden vor Streikbeginn zu sagen, ob sie an der Arbeitsniederlegung teilnehmen.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies