Platz 2: <strong>Bombardier</strong>. Von allen Herstellern konnten die Kanadier das größte Plus erzielen. Mit 138 übergebenen Jets warten es 15 mehr als im Vorjahr.

Global 5500 und 6500Mit diesen Businessjets muss Bombardier Erfolg haben

Der kanadische Flugzeugbauer konzentriert sich ganz auf Businessjets. Nun hat Bombardier grünes Licht für zwei entscheidende neue Modelle erhalten.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Im Herbst 2018 kamen UBS-Analysten zu dem Schluss: In den letzten Jahren habe zwar Gulfstream den Markt der Businessjets mit großer Kabine dominiert. Doch Konkurrent Bombardier habe drei Hoffnungsträger in den Startlöchern. «Mit der Global 7500, die sich endlich der ersten Auslieferung nähert, und der kürzlichen Lancierung der aktualisierten Global 5500 und 6500 sehen wir Bombardier den Marktanteil zurückgewinnen, der im letzten Jahrzehnt an Gulfstream verloren wurde», hieß es in einer Studie der Bank.

Seitdem ist einiges passiert: Gulfstream hat sich mit G500 und G600 neu positioniert. Und Ende 2018 lieferte Bombardier die erste Global 7500 aus. Nun hat die kanadische Behörde Transport Canada im September 2019 auch die Global 5500 und Global 6500 zertifiziert. Für die leicht größere Variante hat der kanadische Hersteller gleich den Betriebsstart bei einem Kunden verkündet.

Triebwerk aus Dahlewitz

Die beiden neuen Modelle basieren auf Global 5000 und 6000, haben aber unter anderem veränderte Tragflächen und werden angetrieben von einem speziell entwickelten Rolls-Royce-Triebwerk namens Pearl, das aus Dahlewitz bei Berlin stammt. Die beiden Varianten verbrauchen 13 Prozent weniger Treibstoff als ihre Vorgänger und übertreffen sie bei der Reichweite um 500 beziehungsweise 600 nautische Meilen.

Die Global 5500 hat Platz für bis zu 16 Passagiere und bringt es auf maximal 10.556 Kilometer oder 5700 nautische Meilen. In der Global 6500 können höchstens 17 Reisende mitfliegen. Ihre höchste Reichweite liegt bei 12.223 Kilometern oder 6600 nautischen Meilen.

Bombardier auf Erfolg angewiesen

Ein erfolgreiches Geschäft mit den Businessjets ist für Bombardier wichtiger denn je. Denn mit der Trennung zuerst von der C-Series, dann von der Turbopropsparte mit den Dash 8 und schließlich von den CRJ-Regionaljets hat sich der kanadische Flugzeugbauer ganz aus dem Geschäft mit großen Passagierfliegern zurückgezogen.

Schauen Sie sich die Global 6500 in der oben stehenden Bildergalerie an.

Mehr zum Thema

Visualisierung des Learjet 75 Liberty: Fliegt nun etwas weiter.

Bombardier macht den Learjet 75 billiger

Gulfstream G600 bei der Übergabe des ersten Exemplares.

Gulfstream lässt G600 von der Leine

Passagier in einer Bombardier Global 7500: Wer neu kauft

Erster Kunde fliegt seine Bombardier Global 7500

ticker-bombardier-neu

Bombardier liefert erste Global 8000 aus - an Netjets

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg