Global 7500: Bombardiers Hoffnungsträger.

Analyse zu großen Business JetsSo will Bombardier gegen Gulfstream zurückschlagen

Bei großen Business Jets ist Bombardier gegenüber Gulfstream ins Hintertreffen geraten. Doch das wird sich bald ändern, sagen die Analysten einer Schweizer Bank.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Bei den Businessjets mit großer Kabine machte Bombardier zuletzt keine gute Figur. Im vergangen Jahrzehnt erreichte der kanadische Flugzeugbauer bei der Anzahl der ausgelieferten Flieger in diesem Segment einen Marktanteil von 37 Prozent. 35 Prozent betrug er beim Wert der Auslieferungen. Das zeigt eine Analyse der Schweizer Bank UBS.

«Die Gulfstream G650 war in den letzten sechs Jahren im Wesentlichen unangefochten», schreiben die Analysten über das Flugzeug von Bombardier-Konkurrent Gulfstream. Zwar hätten die Kanadier nach der Finanzkrise auch in die Produktentwicklung investiert. Etliche Probleme und Verspätungen warfen aber den Konzern zurück. Damit soll nun Schluss sein.

Hoffnungsträger Global 7500

«Mit der Global 7500, die sich endlich der ersten Auslieferung nähert, und der kürzlichen Lancierung der aktualisierten Global 5500 und 6500 sehen wir Bombardier den Marktanteil zurückgewinnen, der im letzten Jahrzehnt an Gulfstream verloren wurde», so die UBS in einer Studie. Die Global 7500, bis vor einigen Monaten noch Global 7000 genannt, soll in diesem Jahr auf den Markt kommen und mit 14.260 Kilometern weiter fliegen als jeder andere Businessjet.

Global 5500 und 6500 sind Weiterentwicklungen von Global 5000 und 6000. Sie sollen weniger Treibstoff verbrauchen und weiter fliegen können als ihre Vorgänger und außerdem überarbeitete Flügel und neu designte Kabinen haben. Bombardier plant, die beiden Modelle ab Ende 2019 an die Kunden auszuliefern.

Wieder mehr als 40 Prozent

Der kanadische Hersteller habe für die Global 7500 Aufträge bis 2020/21, lobt die UBS. Die Analysten der Bank schätzen, dass Bombardiers Marktanteil bei Businessjets mit großer Kabine bis 2020 auf 43 Prozent steigen kann bei der Anzahl der verkauften Flieger. Auch bei beim Wert der Auslieferungen trauen sie den Kanadiern wieder einen Anteil von mehr als 40 Prozent zu. Die Bedingung: Bei der Produktion der Global 7500 gibt es keine weiteren Probleme und die Entwicklung von Global 5500 und Global 6500 läuft wie geplant.

Die schweizerische Bank schreibt, ihre Analyse beruhe auf geschätzten Bombardier- und Gulfstream-Auslieferungen. Allerdings geht sie mit keinem Wort auf Gulfstreams neue G500 und G600 ein, die in diesem Jahr auf den Markt kommen sollen, auch wenn ein Zulieferer-Streit die zu General Dynamics gehörenden US-Firma zurzeit etwa auszubremsen droht.

Mehr zum Thema

ticker-bombardier-neu

Bombardier sichert sich 300-Millionen-Dollar-Servicevertrag mit Vista

ticker bond

Bond bestellt mehr Jets bei Bombardier

ticker-bombardier-neu

Bombardier liefert erste Global 8000 aus - an Netjets

united crj 450 interior

United Airlines pimpt ihre Bombardier CRJ 200 zu CRJ 450

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies