Visualisierung des Learjet 75 Liberty: Fliegt nun etwas weiter.

Neuer Name und kleine ÄnderungenBombardier macht den Learjet 75 billiger

Der Learjet 75 verliert zwei Sitze, das Waschbecken und das Hilfstriebwerk. Dafür bekommt er zwei Fußhocker, einen Namenszusatz und einen günstigeren Preis.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Mit einem Listenpreis von 13,8 Millionen Dollar gilt Bombardiers Learjet 75 als teuer. Die Konkurrenz-Businessjets wie Embraer Phenom 300 und Cessna Citation CJ3+ sind deutlich billiger. Die kosten nämlich je nach Ausstattung teilweise deutlich unter zehn Millionen Dollar. Nun reagiert der kanadische Flugzeugbauer und präsentiert eine neue Version namens Learjet 75 Liberty zum Listenpreis von nur noch 9,9 Millionen Dollar.

Statt bisher acht Sitzplätzen hat der neue Learjet standardmäßig nur noch sechs Plätze, die beiden vordersten als Executive-Suiten mit Hockern für die Füße und ausklappbaren Tischen. Die Honeywell-Triebwerke bleiben unverändert, ebenso die schnelle Reisegeschwindigkeit  von Mach 0.79. Die Reichweite steigt dagegen leicht von 2040 auf 2080 Seemeilen (3852 Kilometer). Ab 2020 ist der Learjet 75 Liberty zu haben.

Handwaschbecken nicht inbegriffen

Wie ein Bombardier-Sprecher erklärte, wird einiges, was bisher Standardausstattung war, nun optional sein. So etwa das Hilfstriebwerk, externe Beleuchtung und das Handwaschbecken im WC-Raum. Obwohl der normale Learjet 75 schon von Bombardiers Webseite verschwunden ist: Wer den Flieger wie bisher haben möchte, kauft die Extras dazu und ordert die Kabine mit acht Sitzen - das bleibt möglich.

Bombardier hatte das Learjet-Programm 1990 von der Learjet Corporation übernommen und 2013 den ersten Learjet 75 in den Betrieb geschickt. Der kanadische Flugzeughersteller konzentriert sich künftig ausschließlich auf den Bau von Geschäftsflugzeugen, nachdem Ende 2020 die letzten CRJ-Linienflieger ausgeliefert worden sind.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des Learjet 75.

Mehr zum Thema

Unbekannter Kunde ordert fünf Learjet 75

Unbekannter Kunde ordert fünf Learjet 75

Bombardier CRJ 900: Die Fleger werden nicht mehr lange gebaut.

Mitsubishi beerdigt den Canadair Regional Jet

Global 7500: Flieger mit großer Reichweite.

Bombardier reklamiert längsten Flug für sich

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg