Kreditkarte: Praktisch, aber bei Ticketbuchungen oft mit Zusatzkosten verbunden.

Skywork AirlinesGegen den Trend - Airline streicht Kreditkartengebühr

Mit Zusatzgebühren wollen Fluglinien ihre Einnahmen erhöhen. Immer öfter verlangen sie zum Beispiel eine Kreditkartengebühr. Sykwork dagegen schafft sie ab.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Sie ist umstritten und doch führen sie immer mehr Fluggesellschaften ein. Lufthansa und ihre Töchter Austrian und Swiss beispielsweise verlangen auf jeder Buchung eine Kreditkartengebühr von 1,65 Prozent. Easyjet, Ryanair und Eurowings verrechnen 2 Prozent, Condor 1 Prozent und Air Berlin je nach Flugdauer zwischen 7 und 18 Euro. Mit der Gebühr wollen sie Kosten an den Passagier überwälzen, die ihnen die Kartenherausgeber verrechnen.

Die kleine Schweizer Regionalairline Skywork Airlines geht nun den umgekehrten Weg. Sie führte am 31. Oktober ein neues Tarifsystem ein und schaffte dabei die Kreditkartengebühr ganz ab. «Wir wollen so das Buchen und die Preisgestaltung einfach und übersichtlich halten», erklärt ein Sprecher. Davon erhoffe man sich durchaus auch neue Kundengruppen ansprechen zu können. Zudem bewege sich der Zuschlag in einem rechtlichen Graubereich.

Auch Aufgabegepäck neu inbegriffen

Nicht nur bei der Kreditkartengebühr geht Skywork einen ungewohnten Weg, sondern auch beim Gepäck. Ab sofort können Passagiere Koffer gratis aufgeben. «Bisher hatten wir Tarifgruppen mit und ohne Gepäck. Wir hatten viel Aufwand mit dem vielfach zu großen und zu schweren Handgepäck», erklärt der Sprecher. Die meisten Flughäfen hätten die Limiten schlecht kontrolliert. Daher will man nun Passagiere mit mehr Gepäck von Anfang an dazu bringen, ihre Koffer aufzugeben. Das senkt den Aufwand.

Mehr zum Thema

ticker-schweiz

Kasachstan und Schweiz schaffen Grundlage für Direktflüge

Die Wrackteile: Nur sichtbar durch das Abschmelzen des Gletschers.

Schweizer Gletscher gibt Flugzeugwrack mehr als 60 Jahre nach Absturz frei

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

ticker-schweiz

Schweizer Parlament will Betriebszeiten der Landesflughäfen gesetzlich absichern

Video

Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies