Spätere ErholungFrankfurt eröffnet Terminal 3 noch später

Gebaut wird weiter. Weil sich die Erholung hinzieht, verschiebt der Flughafen Frankfurt die Eröffnung des neuen Terminals 3 nochmals um ein Jahr.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ursprünglich hätte das neue Terminal 3 schon kommendes Jahr eröffnet werden sollen. Doch dann wurde beschlossen, das neue Gebäude im Süden des Flughafens Frankfurt um eine Etage aufzustocken und die Eröffnung auf 2023 zu verschieben. Und nach Ausbruch der Corona-Krise entschied sich der Vorstand von Flughafenbetreiberin Fraport, zwar weiterzubauen, die Eröffnung aber nochmals nach hinten zu verlegen – auf 2025.

Jetzt wurde dieses Datum nochmals angepasst. «Es ist geplant, Terminal 3 mit den Flugsteigen G, H und J  im Jahr 2026 in Betrieb zu nehmen», schreibt Fraport am Dienstag (16. März) in der Mitteilung zu den Jahreszahlen. «Da wir nun erst 2026 erwarten, bei den Passagierzahlen wieder in etwa das Vorkrisenniveau zu erreichen, planen wir entsprechend den Betriebsstart», so ein Sprecher des Unternehmens.

Billigairline-Erweiterung beinahe fertig

Die Arbeiten an Flugsteig G seien «allerdings bereits weit fortgeschritten», ergänzt der Sprecher. «Je nach Entwicklung der Nachfrage hätten wir bei Bedarf die Flexibilität, ihn früher als das Terminal 3 insgesamt in Betrieb nehmen zu können». Flugsteig G ist für Billigairlines vorgesehen und kann jährlich fünf Millionen Passagiere aufnehmen.

Das neue Terminal 3 umfasst neben einer Passagierhalle die zwei Flugsteige H und J und 24 Gates mit Fluggastbrücken. Die Erweiterung schafft eine zusätzliche Kapazität von 14 Millionen Passagieren jährlich, im Vollausbau wären 25 Millionen möglich. Es liegt rund 2,6 Kilometer Luftlinie von den bisherigen Terminals 1 und 2 entfernt gebaut. Zur Verbindung entsteht eine 5,6 Kilometer lange Bahnstrecke.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie Terminal 3 aussehen soll und erfahren Sie mehr Details zum Ausbauprojekt.

Mehr zum Thema

Der Flughafen Frankfurt braucht mehr Platz für Passagiere. Deshalb baut er das neue Terminal 3. Es liegt im Süden des Airports, hauptsächlich auf dem Gelände der 2005 geschlossenen amerikanischen Luftwaffenbasis Rhein-Main Air Base.

Das ist das neue Terminal 3

Baustelle des Terminals 3 in Frankfurt: Eröffnung wird verschoben.

Frankfurt eröffnet Terminal 3 später

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

ticker-deutschland

Europäische Cockpitcrew-Vereinigung warnt Deutschland vor mehr Verkehrsrechten für Golfairlines

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier