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Wegen Golfairlines

Verspätung beim neuen Terminal 3 in Frankfurt

Das neue Terminal 3 des Flughafens Frankfurt eröffnet später als geplant. Emirates, Etihad und Qatar wollen größere Lounges, um mit Lufthansa konkurrieren zu können. Das erfordert Planänderungen.

Frankfurt, das ist das Territorium von Lufthansa. Niemand hat mehr Mitarbeitende am Airport der Main-Metropole als die deutsche Fluggesellschaft, niemand hat mehr Flugzeuge stationiert, niemand zählt mehr Passagiere. Der Flughafen ist quasi Lufthansatown.

Doch nun legen die Golfairlines dem Platzhirsch ausgerechnet in Frankfurt ein Kuckucksei. Sie fordern vom Betreiber Fraport mehr Platz für Lounges. Konkret wünschen sie sich doppelt so viel Raum, wie ursprünglich geplant, wie Finanzchef Matthias Zieschang der Nachrichtenagentur Bloomberg erklärte. So wollen sie noch mehr Business- und First-Class-Passagiere für sich gewinnen.

Auch Kosten höher als geplant

Fraport hat das Begehren erhört, weil der Flughafenbetreiber seine Einnahmequellen diversifizieren muss. Um Platz zu schaffen, wird das im Bau befindende Terminal 3 um eine Etage aufgestockt. Dadurch wird die Bauzeit um rund ein Jahr länger. Die für 2022 geplante Eröffnung wird deshalb erst 2023 stattfinden, wie Zieschang erklärt.

Das neue Terminal 3 wird im Süden des Flughafens Frankfurt gebaut. Es wird gemäß ursprünglichem Plan 90.000 Quadratmeter groß und soll 14 Millionen Passagiere pro Jahr aufnehmen können. Auch die Kosten werden sich durch die zusätzliche Etage erhöhen – statt 2,5 bis 3 Milliarden Euro wird nun mit über 3 Milliarden gerechnet.



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