Reaktion auf WettbewerbsverzerrungFrankreich setzt Luftverkehrsabkommen mit China aus

Wegen der russischen Luftraumsperrung haben europäische Fluggesellschaften auf Flügen nach China einen Wettbewerbsnachteil gegenüber chinesischen Rivalen. Frankreich korrigiert das jetzt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Als Reaktion auf Russlands Angriff auf die Ukraine sperrten die meisten westlichen Länder ihren Luftraum für russische Flugzeuge. In der Folge verbot Russland westlichen Fluggesellschaften ebenfalls, seinen Luftraum zu benutzen. Europäische Airlines müssen deshalb etwa auf dem Weg nach China lange Umwege fliegen.

Einfacher haben es chinesische Anbieter. Für sie bleibt der russische Luftraum offen - und das ist ein Vorteil im Markt für Flüge zwischen Europa und China. Der Airline-Verband Iata forderte deshalb bereits Verhandlungen mit Russland über eine Wiederöffnung des Luftraums. Ein Ansinnen, das aktuell keine Chance hat. Cleverer gingen zwei Senatoren in den USA vor. Sie fordern von der Regierung, Airlines zu bestrafen, die den russischen Luftraum benutzen.

Abkommen mit Aussetzungsklausel

Frankreich geht jetzt einen anderen Weg. Die Regierung in Paris hat das bilaterale Luftverkehrsabkommen mit China ausgesetzt. Air France sei seit der russischen Luftraumsperre gegenüber ihren chinesischen Rivalen im Nachteil, so die Begründung.

Das 2017 unterzeichnete Abkommen enthält eine Aussetzungsklausel für den Fall, dass der russische Luftraum gesperrt wird. Es erlaubte chinesischen und französischen Airlines, die gleiche Zahl von Zielen in Frankreich beziehungsweise China anzusteuern.

Mehr zum Thema

Boeing 747 von Air China: Dürfte nur noch in Los Angeles oder New York landen, wenn sie Russland zuvor nicht überflog.

Landeverbot für Airlines, die den russischen Luftraum benutzen

Flugspuren am Himmel: Über Russland seltener geworden.

Fehlende Überfluggebühren zwingen russische Luftfahrtbehörde zu Sparkurs

Flughafen Le Bourget: Frankreichs Geschäftsfluganbieter geraten unter Druck.

Frankreichs Ticketsteuer jagt die eigenen Businessjet-Betreiber ins Ausland

ticker-frankreich

Flugpersonal in Frankreich kündigt fünftägigen Streik im Oktober an

Video

Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack