Zum Flughafen reisten die Sikorsky S-70i Black Hawks aus eigener Kraft an.

Black Hawks in Antonov An-124XXL-Frachter verschluckt fünf Hubschrauber

Sikorsky musste fünf S-70i Black Hawk an philippinische Armee liefern. Dafür charterte der Hubschrauberbauer eine Antonov An-124. Keine alltägliche Sache.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Sie können zwar selber fliegen - und das auch ziemlich schnell. Bis zu 300 Kilometer pro Stunde erreichen Sikorsky S-70i Black Hawk. Doch für Flüge über weite Strecken sind die mittelschwereren Transporthubschrauber nicht gemacht. Rund 460 Kilometer beträgt ihre Reichweite.

Die S-70i werden in Polen von der Sikorsky-Tochter PZL Mielec hergestellt. Vom Werk in der südostpolnischen Stadt Mielec werden die 19,7 Meter langen, 4,4 Meter breiten, 3,8 Meter hohen und über fünf Tonnen schweren Hubschrauber manchmal auch mit dem Flugzeug an Kunden verschickt. So auch kürzlich, als fünf  Exemplare an die philippinische Armee ausgeliefert wurden.

Anreise zum Flughafen aus eigener Kraft

PZL Mielec hat dafür Antonov Airlines engagiert. Die Spezialfrachtairline verwendete für den Transport der fünf Sikorsky S-70i Black Hawks eine Antonov An-124. Aus eigener Kraft flogen die Helikopter zuerst zum Flughafen Rzeszów. Dort wurden sie nach und nach in den Bauch des XXL-Frachters verladen.

Das Gewicht der Fracht von etwas über 25 Tonnen ist dabei kein Problem. Die An-124 kann bis zu 150 Tonnen aufnehmen. «Fünf Hubschrauber sicher zu verladen und ohne Schäden zu transportieren, erfordert ein hohes Maß an Zusammenarbeit» so ein Sprecher von Antonov Airlines. Man habe detaillierte Be- und Entladepläne erstellt, um die sichere Verstauung und den Transport der militärischen Fracht zu gewährleisten.

Auch schon Schiffe und Züge

Ziel der heiklen Fracht war Angeles auf den Philippinen. Mit ihren An-124 ist Antonov Airlines auf Übergrößen-Fracht spezialisiert. So wurden auch schon Rennyachten und eine Magnetschwebebahn mit dem gigantischen Flugzeug transportiert.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Verladung der Hubschrauber in die Antonov An-124.

Mehr zum Thema

Beladung der An-124: Ingenieure des Herstellers haben dafür gesorgt, dass die Yacht optimal ins Flugzeug geladen wird.

Dieses Flugzeug schluckt ganze Schiffe

Beladung der Antonov An-124: Zwei Fahrzeuge der TSB Magnetschwebebahn Max Bögl wurden verladen.

Dieser Zug nimmt einen Flug

Antonov An-124 hatte wenig Zeit für Landung

Antonov An-124 hatte wenig Zeit für Landung

Antonov An-124 von Volga-Dnepr: Kanada hat ein Exemplar konfisziert und will das Geld aus dem Verkauf für den Wiederaufbau der Ukraine nutzen.

Volga-Dnepr will jetzt 100 Millionen Dollar von Kanada

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg