Uniform der NTSB: Unfälle werden nicht mehr untersucht.

Folgen des ShutdownsEssens-Spenden, keine Ermittlungen und Millionenverluste

Der Shutdown in den USA trifft die Luftfahrtbranche hart. Airlines verlieren Millionen, Behörden stellen ihre Arbeit ein und Angestellte bekommen Geldprobleme.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

35 Tage lang ist die Bundesverwaltung der USA nun schon stillgelegt. 380.000 Staatsangestellte sind seit dem 22. Dezember beurlaubt. 420.000 weitere Mitarbeiter - unter ihnen Zehntausende Sicherheitskräfte und Zollbeamte an Flughäfen - müssen ohne Bezahlung arbeiten. Das trifft die Luftfahrt in den Vereinigten Staaten immer härter.

Besonders das eher schlecht bezahlte Sicherheitspersonal an Flughäfen spürt zunehmend die Folgen des Shutdowns. Weil sie keinen Lohn mehr erhalten, müssen manche Angestellte sich Geld leihen oder Zweitjobs annehmen, berichtet die New York Times. Das führt dazu, dass etliche von ihnen nicht mehr zur Arbeit erscheinen und an vielen Flughäfen die Schlangen länger werden. An gewissen Orten unterstützen Privatleute die Betroffenen mit Lebensmittelspenden.

Wichtiges Beweismaterial geht verloren

Auch die Fluglotsen in den USA werden nicht mehr bezahlt und geraten deshalb mitunter in Geldprobleme. Das macht vielen Sorgen. In diesem Job müsse man stets 100 Prozent wachsam sein, da gehe es nicht an, nebenher finanzielle Sorgen zu haben, sagte Peter Duffey von der Gewerkschaft der kanadischen Lotsen gegenüber der Zeitung Edmonton Journal. Er hat deshalb mit seinen Kollegen eine Aktion für die Kollegen in den USA gestartet und lässt ihnen Pizza zur Arbeit liefern.

Schon kurz nach Beginn hatten Piloten kritisiert, der Shutdown gefährde die Sicherheit. So stellt die Federal Aviation Administration FAA beispielsweise keine Pilotenlizenzen mehr aus oder führt keine Vorortkontrollen mehr durch. Auch die Transportsicherheitsbehörde NTSB arbeitet auf Sparflamme. Untersuchungen von Flugunfällen hat sie beispielsweise eingestellt. «Wir verlieren so wichtiges Beweismaterial, das wir üblicherweise nach einem Unglück sicherstelle», so eine Sprecherin des National Transportation Safety Board. «Und daraus könnten Sicherheitsanweisungen entstehen, die künftig Leben retten.»

Millionenverluste bei Fluggesellschaften

Auch die Fluglinien leiden finanziell. Southwest Airlines erklärte, man schätze die Einnahmeausfälle wegen des Shutdowns auf 10 bis 15 Millionen Dollar. Delta Air Lines rechnet mit einem Verlust von Umsatz in Höhe von 25 Millionen Dollar, weil viele Kunden ihre Reisen absagen.

Mehr zum Thema

Kontrollturm des Los Angeles International Airport: Die Lotsen sind vom Shutdown nicht betroffen.

Piloten warnen vor Sicherheitsfolgen des Shutdowns

Boeing 737 Max von American Airlines: Auf zwei Jets muss die Fluglinie zurzeit warten.

American muss auf 737 Max warten, Gulfstream auf G600

Boeing AH-64 Apache: Absolvierte seinen Erstflug im September 1975.

Boeing AH-64 Apache: Der Krieger, der nicht in Rente geht

Boeing 737: ICE Air soll im Juli 2027 starten.

US-Abschiebe-Airline ICE Air startet im Sommer 2027

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack