Mit dem Totalschaden einer Boeing 757-200 im November 2018 begannen die Probleme für Fly Jamaica. Die Airline musste Flugzeuge leasen, konnte aber die Nachfrage trotzdem nicht decken. Die Entschädigungsforderungen von Passagieren wurden immer höher, was wiederum das Leasing von Fliegern sehr schwierig machte. Ende März 2019 musste sie <a href="https://www.aerotelegraph.com/fly-jamaica-schickt-alle-angestellen-nach-hause" target="_blank" rel="noopener">alle Mitarbeiter entlassen</a>.

Kein Geld mehrFly Jamaica schickt alle Angestellten nach Hause

Der Unfall in Guyana brach der Fluggesellschaft das Genick. Wegen finanzieller Probleme muss Fly Jamaica alle Mitarbeiter entlassen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Das Unglück nahm am 9. November 2018 seinen Lauf. Eine Boeing 757-200 von Fly Jamaica bekam kurz nach dem Start Hydraulikprobleme und kehrte zum Flughafen von Georgetown zurück. Dabei kam sie von der Piste ab, schlitterte in einen Zaun und erlitt Totalschaden.

Das forderte seinen Tribut von der Airline. Fly Jamaica musste Flugzeuge leasen, konnte aber die Nachfrage trotzdem nicht decken. Die Entschädigungsforderungen von Passagieren wurden immer höher und die 2012 gegründete Fluglinie bekam finanzielle Probleme, was wiederum das Leasing von Fliegern sehr schwierig machte.

Auf frisches Kapital gehofft

Das Management von Fly Jamaica plante zwar, den Betrieb nochmals hochzufahren und neue Geldgeber zu finden. Doch am Sonntag (31. März) musste es alle Mitarbeitenden entlassen. «Wir hofften auf frisches Kapital, aber das kam nur zögerlich», so Firmenchef Paul Ronald Reece gemäß der Zeitung Jamaican Observer in einem Brief an die Angestellten. Sollte sich die Ausgangsalge wieder ändern, könnten sich die Mitarbeitenden neu bewerben, heißt es weiter.

Mehr zum Thema

Verunfallte Boeing 757: Unglück in Guyana.

Boeing 757 legt in Guyana Bruchlandung hin

Crew von Fly Jamaica: Start vorerst verschoben.

Startprobleme für Fly Jamaica

St Lucia Blick von Anse Chastenet auf Grand und Petit Piton

Saint Lucia: Runter vom Strand!

Air-France-Flug in die Karibik endet in kanadischer Kälte

Air-France-Flug in die Karibik endet in kanadischer Kälte

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier