Dieses Flugzeug ist jetzt bei der Presidential Airlift Group auf der Joint Base Andrews eingetroffen und beginnt mit Inbetriebnahme-Flügen. «Unmittelbar nach Erhalt der neuen rot-weiß-blauen Lackierung und der abschließenden behördlichen Modifikationen wurde das Flugzeug in Dienst gestellt», teilt die Air Force mit.
Jetzt wird die Einsatzfähigkeit der Boeing 747-8 geprüft
«Die Auslieferung des Bridge-Flugzeugs erfüllt die dringende Notwendigkeit, die alternde VC-25A-Flotte zu entlasten – angesichts immer längerer Wartungszyklen». Man sichere so «die Kontinuität des Lufttransports für den Präsidenten, bis die langfristig geplante Boeing VC-25B in Dienst gestellt wird.» Der Jumbo-Jet trägt eine Lackierung in Weiß, Rot und Dunkelblau.
Sie trägt bisher die Kennung N7478D, ein militärisches Kennzeichen ist noch nicht zu sehen. U.S. Air Force
Bei den Inbetriebnahme-Flügen wird die Einsatzfähigkeit des umgebauten Flugzeuges getestet. Bei erfolgreichem Abschluss dieser Flüge wird das Flugzeug offiziell in die aktive Flotte für den Transport von Spitzenpolitikern aufgenommen.
Eine Boeing 747-200 ist keine Air Force One mehr
Zu den Details der Sicherheits- und Verteidigungsausstattung, die das Flugzeug erhalten hat, äußert sich die Air Force nicht. Sie schreibt: «Bei Sicherheit, Schutz und missionskritischer Kommunikation wurden keinerlei Risiken eingegangen.» Sie gesteht aber auch ein: «Das Team traf jedoch Abwägungen bei einigen der seltener genutzten Missionsfunktionen, die Boeing für den Betrieb in den kommenden 40 Jahren bereitstellen muss.»