Boeing 777X in der Lufthansa: Die Cockpitcrew lieferte eine große Show.

Größere 777X-VarianteUnbekannter Kunde bestellt 20 Boeing 777-9

Durch einen neuen Auftrag klettert der Flugzeugbauer auf Bestellungen für mehr als 400 Boeing 777X. Für die neue Order über 20 Jets gibt es mindestens zwei heiße Kandidaten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Boeing konnte im Monat März 29 Flugzeuge ausliefern  - zwei mehr als jeweils im Januar und Februar. Es handelte sich um 24 Boeing 737 Max, zwei Boeing 787-10 und drei Boeing 787-9, wie die am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Konzerns zeigen.

Bei den neu eingegangenen Bestellungen stehen 85 Boeing 737 Max für American Airlines und acht Boeing 777-9 für Ethiopian Airlines zu Buche. Beide Aufträge waren bereits bekannt. Die dritte Order im März ist dafür umso aufsehenerregender: Ein ungenannter Kunde kauft 20 Boeing 777X.

Bestellungen für 405 Boeing 777-9

Auch wenn zu dem Auftrag nicht direkt die Modellvariante genannt ist, wird diese an anderer Stelle deutlich. Denn für Februar hatte Boeing für die größere Passagiervariante 777-9 noch 377 Bestellungen, davon 355 sichere, ausgewiesen. Für März sind es nun 405, davon 383 sicher. Das Plus von 28 ergibt sich aus den acht 777-9 für Ethiopian und den 20 für den ungenannten Kunden. Die kleine Passagiervariante 777-8 bleibt dagegen mit festen Bestellungen für 43 Flugzeuge ebenso unverändert wie die Frachtversion 777-8 F mit 55.

Wer hinter dem Auftrag steckt, ist unklar. Infrage kommen bisherige Kunden mit Optionen (wie Lufthansa) und ohne Optionen ebenso wie ein neuer Käufer. Sicher ist nur: Wer 20 Exemplare eines solchen Riesenfliegers bestellt, ist nicht klein.

Zwei Airlines als heiße Kandidaten

Zwei Fluggesellschaften, die als potenzielle 777X-Käufer gelten, sind Turkish Airlines und Thai Airways. Turkish-Vorstandsvorsitzender Bilal Ekşi sagte bereits 2022 im Interview mit aeroTELEGRAPH: «Ja, wir sehen uns die 777X an.» Allerdings hat Turkish vom Konkurrenten Airbus A350-1000 mittlerweile schon 15 Exemplare bestellt.

Thai Airways erklärte im Februar 2024 im Rahmen einer Dreamliner-Order, dass man sich auch die Möglichkeit gesichert habe, Boeing 777X zu kaufen. Airline-Chef Chai Eamsiri sagte im März 2024 im Gespräch mit aeroTELEGRAPH, man habe sich noch nicht endgültig entschieden, aber: «Sie müssen sehen: Im Vergleich zum Airbus A380 sind bei der Boeing 777-9 die Kosten pro Sitz geringer, auch weil sie nur zwei Triebwerke hat.»

Mehr zum Thema

Boeing 777-9 von Ethiopian Airlines: Soll so aussehen.

Ethiopian Airlines ordert bis zu 20 Boeing 777X

Boeing 777-8: Berappelt sich.

Boeing 777-8 erwacht wieder zum Leben

Emirates ist die größte Airbus-A380-Betreiberin - und auch die größte Kundin ...

Wie es die Airbus-A380-Betreiber mit der Boeing 777X halten

Boeing-737-Max-Produktion: Die Max 7 und die Max 10 sind noch nicht zertifiziert.

Boeing ist ab 2030 finanziell bereit für neues Flugzeugprogramm

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies