B787: Immer noch am Boden

Stretch-Dreamliner verzögert sich

Die Reparaturarbeiten an den B787-Batterien kommen offenbar gut voran. Dennoch behindert das Problem den Verkauf der Langversion.

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Eigentlich wollte Boeing schon im vergangenen Jahr mit den Verkäufen der B787-10 beginnen. Doch der Start erfolgte bislang noch nicht und er dürfte sich auch noch eine Weile weiter hinauszögern, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. «Natürlich hat das Grounding unsere gesamten Pläne ganz schön verlangsamt», so Ray Conner, Präsident der Zivilflugzeugsparte. Seit bald zwei Monaten steht die gesamte B787-Flotte am Boden, nachdem die Behörden infolge verschiedener technischer Probleme wie etwa die Feuergefahr der Batterien des Hilfsaggregates das Grounding verordneten. Einen genauen Zeitplan für die Langversion der B787 will Conner deshalb nicht mehr nennen.

Nur so viel sagt der Boeing-Manager: Man hoffe aber, bald wieder voranzukommen. «Hoffentlich gibt es genug Interessenten, um schnell weiterzumachen.» Dann könne man sich das Okay des Aufsichtsrates einholen, um offiziell mit dem Verkauf des Stretch-Dreamliners zu beginnen – und auch mit dem der neuen Version des Verkaufsschlagers B777, der B777X.

Zeitplan unklar

Doch noch ist nicht klar, wann die Dreamliner wieder fliegen wird. Und davon hängt alles ab. Am 22. Februar legte Boeing der amerikanischen Aufsichtsbehörde FAA einen Plan vor, wie das Batterieproblem zu lösen wäre. Wenn die Behörde diesen genehmigt, dann sieht es gut aus. Wenn. «Schlussendlich hängt alles von der FAA ab», so Conner laut der Zeitung Seattle Times. Er hoffe, dass die Behörde dem Vorschlag zustimme. «Dann dürfte alles sehr schnell gehen.»

Doch allein das reicht noch nicht aus. Denn auch wenn die Flugzeuge repariert werden können, könnte der Zertifizierungsprozess noch einmal relativ lange dauern. Doch Conner bleibt optimistisch. «Wir haben eine gute Lösung.» Wenn er nicht hundertprozentig sicher wäre, dass Boeing sie auf den Punkt getroffen hätte, dann wäre der Vorschlag nie bis zur FAA gekommen, so der Chef.

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