Frigate Ecojet: Flach wie eine Flunder und Platz für 260 bis 350 Passagiere.

Russischer Wunderjet verspätet

Der Mittelstreckenflieger Frigate Ecojet kommt sechs Jahre später auf den Markt als geplant. Dennoch rechnen die Promotoren mit einem Erfolg.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

In den letzten Wochen arbeiteten die Ingenieure des Rosawiakonsortiums im Tunnel. Am Moskauer Aerodynamik-Institut Tsagi testeten sie ein Modell ihres neu entwickelten Flugzeuges erneut in einem speziellen Windkanal. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen verwendet werden, um die Eigenschaften der Tragflächen des Frigate Ecojet bei Start und Landung weiter zu verbessern. Schon jetzt versprechen die Verantwortlichen eine Kostenersparnis von 35 Prozent gegenüber herkömmlichen Jets derselben Größe. Der Mittelstreckenflieger soll dereinst zwischen 260 und 350 Passagiere transportieren können.

Seit 2009 arbeitet das Rosawiakonsortium – hinter dem neben diversen privaten Investoren vor allem Tupolew und Aeroflot stehen – nun schon am Traum eines neuen russischen Mittelstreckenfliegers. Ursprünglich wurde der Start der Serienproduktion für 2014 bis 2016 geplant. Nun wird die Inbetriebnahme der ersten Frigate Ecojet verschoben und auf 2020 angesetzt. «Das ist genau die Periode, in der gemäß des internationalen Luftfahrtverbandes Iata massive Flottenerneuerungen anstehen», kommentiert Rosawiakonsortium in einer neuen Medienmitteilung.

Mit Staatshilfe finanziert

Eine Machbarkeitsstudie ergab, dass das Projekt Frigate Ecojet gute Chancen hat. In den ersten zehn Jahren rechnet Rosawiakonsortium mit einer Nachfrage von 250 Stück. Maximal könnten es auch 450 werden. Zur Umsetzung des Projektes sind 3,5 Milliarden Dollar nötig. Die Hälfte davon sollen private Investoren tragen, 30 Prozent der russische Staat, der Rest Kreise um Rosawiakonsortium. Ab 2029 wollen sie einen Gewinn ernten.

Speziell macht den Frigate Ecojet seine Form. Er ist flach wie eine Flunder. Das soll nicht nur aerodynamisch gut sein, sondern erlaubt es auch, eine großzügigere Kabine zu gestalten. Zwischen den Sitzen und den drei Gängen soll sehr viel mehr Freiraum bestehen als in anderen Fliegern.

Mehr Bilder zum Frigate Ecojet sehen Sie hier.

Mehr zum Thema

nordatlantik

Russische Raketen-Warnung sorgt für Stress auf Flügen zwischen Europa und Nordamerika

A320 von Ural Airlines: Auch bei der Airline kam es kürzlich zu Problemen mit einem Triebwerk.

Russische Fluggesellschaften leiden unter unheimlicher Serie an Triebwerkspannen

Ilyushin-Chefs Daniil Brenerman vor der Il-114-300: Das erste Flugzeug hat jetzt die Kabinenausstattung bekommen.

Erster Blick in die Kabine der Ilyushin 114-300

Cessna Skylane in Russland: Die Regierung will jetzt eigenen Kleinflugzeuge bauen.

Russland will Alternative zu Cessna und Co. entwickeln

Video

united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack
Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies