A350 von Qatar Airways:  Mit Airbus hat die Airline eine Einigung erzielt.

Keine Einigung über LieferverschiebungQatar Airways droht Boeing mit Kaufstreik

Mit Airbus hat sich die Golfairline auf eine Verschiebung von Lieferungen geeinigt. Mit Boeing stocken die Verhandlungen. Deshalb droht Qatar Airways den Amerikanern offen.

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Qatar Airways ist stolz, während der ganzen Krise regelmäßig geflogen zu sein. Damit habe man bei Regierungen und Botschaften erhebliches Wohlwollen geschaffen, da man ihren gestrandeten Bürgern geholfen habe. Und Fluggästen und Partnern aus der Branche habe man gezeigt, dass man sich auf die Fluggesellschaft verlassen könne.

Dennoch musste auch Qatar Airways Staatshilfe beantragen und Sparmaßnahmen einleiten. Und genauso wie viele andere Fluggesellschaften nahm die Golfairline Verhandlungen mit Flugzeugherstellern auf. Mit Airbus hat sie sich bereits auf die Verschiebung von Lieferungen geeinigt. Dabei geht es um 27 A350-1000 und 50 A321 Neo.

«Der wird uns nicht wiedersehen»

«Wir haben aber die Möglichkeit, die Lieferungen wieder vorzuziehen, wenn sich der Flugverkehr erholt», erklärte Vorstandsvorsitzender Akbar Al Baker gemäß der Nachrichtenagentur Reuters bei einer Onlinekonferenz. 2020 und 2021 werde man ganz sicher kein einziges neues Flugzeug einflotten. Und dies habe auch Folgen für die Lieferungen danach.

Bei Boeing dagegen hat Al Baker dagegen noch keine Einigung erzielt - dabei geht es um fünf Boeing 777 F, 23 Boeing 787-9 und 60 Boeing 777X. Das nervt ihn. Ein Hersteller müsse einen Kunden in schwierigen Zeiten unterstützen, so der Chef von Qatar Airways. Und dann fügte er an: «Wer uns nicht beisteht, der wird uns nicht wiedersehen.»

Früher: «Boeing baut beste Flugzeuge»

Al Baker hat Airbus allerdings schon ebenso hart angegangen. «Boeing baut einfach die besten Flugzeuge», erklärte er vor vier Jahren einmal.

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