Airbus A350 von Qatar Airways: Bald wieder mehr unterwegs.

Ab August mehr FlügeQatar baut in Deutschland, Österreich und Schweiz aus

Keine Airline flog in der Corona-Krise mehr als Qatar Airways. Dadurch habe man Vertrauen geschaffen, sagt der neue Deutschland-, Schweiz- und Österreich-Chef Johannes Falck.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Während einige Fluggesellschaften ihren Betrieb ganz einstellten und andere ihr Angebot auf ein Minimum herunterfuhren, flog Qatar Airways munter weiter. Die Golfairline bediente auch auf dem Höhepunkt der Corona-Krise viele Ziele regelmäßig. Von März bis Mai beförderte sie so auf 15.000 Flügen 1,8 Millionen Passagiere und wurde so vorübergehend zur größten Fluggesellschaft der Welt.

«Das hat bei Regierungen und Botschaften erheblichen Goodwill geschaffen, da wir ihren gestrandeten Bürgern geholfen haben», erklärt Johannes Falck, der neue Chef für Deutschland, Österreich und die Schweiz im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. Man habe «Fluggästen, Regierungen und Partnern aus der Branche gezeigt, dass man sich auf Qatar Airways verlassen», könne. Dennoch bleibt das Umfeld auch für die Nationalairline aus Katar schwierig, die wie viele andere vom Staat gestützt werden musste.

Ausbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz

«Die Menschen wollen wieder reisen, die Welt erleben und Freunde und Familie treffen, sowie Geschäftsreisen wieder aufnehmen», sagt er. Viele hätten gerade während des Lockdowns gemerkt, welch hohes Gut die Möglichkeit reisen zu können, überhaupt sei. Doch Einreisebeschränkungen weltweit verhinderten das noch oft. Auch Qatar Airways bedient deshalb trotz kleineren Einschnitten noch nicht das gleiche Netz wie vor der Krise.

Aktuell fliegt die Fluggesellschaft mit über 430 wöchentlichen Flügen zu mehr als 65 Zielen. Ab August stockt sie das Angebot wieder auf - auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Berlin wird dann wieder täglich bedient, Frankfurt und München je zwei Mal täglich. Wien steuert Qatar Airways dann fünf Mal pro Woche mit einer Boeing 787, Zürich elf Mal pro Woche mit einem A350 und Genf ab August wieder vier Mal zuerst mit 787, dann mit A350.

Konzentration auf Partner-Drehkreuze und Urlaubsdestinationen

Ausgesetzte Ziele wolle man nach und nach wieder aufnehmen und auch Frequenzen erhöhen, so Falck weiter. Man werde sich dabei zunächst auf Verbindungen zwischen Doha und den Drehkreuzen der Partnerfluggesellschaften in der ganzen Welt konzentrieren, so London, Chicago, Dallas und Hongkong. Aber auch wichtige Geschäfts- und Freizeitziele wie Madrid oder Mumbai wolle Qatar Airways wieder bedienen.

Mehr zum Thema

Der Gesichtsschutz von Qatar Airways: Wer in der Economy Class reist und älter als zwei Jahre ist, muss ihn über der Maske tragen.

Bei Qatar gilt jetzt Visierpflicht in der Economy

Airbus A380 von Qatar: Hat der Superjumbo in Katar noch eine Zukunft?

A380 von Qatar Airways kehren «vielleicht nie» zurück

Flieger von Qatar Airways: Bald geht das Geld aus.

Qatar Airways braucht Geld vom Staat

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack