Nach Storno der A321-Neo-OrderQatar Airways antwortet Airbus mit Video der A350-Schäden

Es war bislang kaum vorstellbar. Airbus annullierte eine Bestellung von Qatar Airways für A321 Neo. Die Golfairline schlägt jetzt zurück - und will einen Videobeweis liefern.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Man nennt sie Musalsal - die arabische Version der Telenovela oder Seifenoper. Und auch in ihr geht es jeweils um Liebe, Verrat und Geld. Eine solche Musalsal läuft gerade auf Aviation TV. Die Akteure: Ein Flugzeughersteller und eine Fluggesellschaft und eine Liebe, die nie ganz einfach gewesen war und jetzt in Hass gemündet ist.

Am Donnerstag hat Airbus bekannt gegeben, eine Bestellung von Qatar Airways für 50 A321 Neo annulliert zu haben. Dies nachdem die Golfairline den Flugzeughersteller letztes Jahr wegen Mängeln beim Lack der A350 verklagt hatte. Airbus hält die Vorwürfe für konstruiert. Qatar Airways versuche, das «Thema fälschlicherweise als Lufttüchtigkeitsproblem darzustellen», so der Flugzeugbauer. Das von den katarischen Behörden ausgesprochene Flugverbote sei absichtlich «herbeigeführt» worden.

Qatar fordert Aufklärung...

Jetzt reagiert Qatar Airways. Die Mängel bei den A350 seien mitnichten oberflächlich. Einer «führt dazu, dass das Blitzschutzsystem des Flugzeugs freiliegt und beschädigt wird, ein anderer Mangel führt dazu, dass die darunter liegende Verbundwerkstoffstruktur Feuchtigkeit und ultraviolettem Licht ausgesetzt ist, und andere Mängel umfassen Risse im Verbundwerkstoff sowie Schäden um einen hohen Prozentsatz von Nieten am Flugzeugrumpf», so die Golfairline.

Man rufe Airbus nochmals dazu auf, die «Ursache abschließend zu klären, damit festgestellt werden kann, ob eine vorgeschlagene Reparaturlösung den zugrunde liegenden Zustand behebt und kein Risiko für die weitere Lufttüchtigkeit des Flugzeugs darstellt», so Qatar Airways am Freitag (21. Januar) in einer Mitteilung. Airbus hält an seiner Darstellung fest, heißt es vom Unternehmen gegenüber aeroTELEGRAPH.

... und Airbus sagt, das sei längst passiert

Airbus habe die «Grundursache identifiziert» und Betreibern Hinweise gegeben, wie man damit umgehen müsse. Qatar Airways betreibe «anhaltende und öffentliche Falschdarstellung der Art dieser Probleme», was man zurückweise. Die Lufttüchtigkeit der Airbus A350 sei nicht beeinträchtigt.

Mehr zum Thema

Sharklet eines Airbus A350 von Qatar Airways: Wie weiter?

Wie Qatar Airways auf den Airbus-Schock reagieren kann

Airbus A321 Neo von Qatar Airways: Sind Boeing 737 Max eine geeignete Alternative? Airbus sagt: Ja.

Airbus kündigt Vertrag über 50 A321 Neo mit Qatar Airways

Airbus A350: Mängel an Oberflächen gewisser Exemplare.

Europa sieht keinen Handlungsbedarf beim Airbus A350

Der Airbus A320 von Titan Airways am 31. August 2026 in Hamburg-Finkenwerder: Übernimmt den Werksshuttle.

Airbus wechselt die Werksshuttle-Airline: Titan Airways löst Volotea ab

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil