Airbus A340-600 von Lufthansa: Wechselt von München nach Frankfurt.

Wechsel nach FrankfurtLufthansa zieht Airbus A340-600 aus München ab

Aus Mangel an Alternativen holte Lufthansa zehn Airbus A340-600 zurück und verteilte sie auf Frankfurt und München. Doch am bayerischen Drehkreuz werden sie bald nicht mehr gebraucht.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Er flog zuletzt von München nach Mumbai, New York-Newark und Delhi. Doch am 2. Juli legte der Airbus A340-600 mit dem Kennzeichen D-AIHV eine Kurzstrecke ein - er flog ohne Passagiere von München nach Frankfurt. Seitdem hat das 16 Jahre als Langstreckenflugzeug von Lufthansa die Routen Frankfurt - Shanghai und Frankfurt - Washington bedient.

Denn Frankfurt ist die neue Basis des A340. «Wir können bestätigen, dass die D-AIHV seit dem 1. Juli in Frankfurt stationiert ist», so eine Lufthansa-Sprecherin. Übrig blieben in München zunächst drei A340-600: die D-AIHF, die D-AIHI und die D-AIHP.

A380 übernimmt Flüge nach Delhi

Am 4. Juli wurde allerdings auch die D-AIHI überstellt und fliegt nun von Frankfurt. Und auch die anderen A340-600 werden das Lufthansa-Drehkreuz wechseln. «Ab Oktober ist nach jetzigem Stand geplant, auch die restlichen A340-600 in Frankfurt einzusetzen», so die Sprecherin.

Die Strecke München - Delhi bedient Lufthansa nun stattdessen mit Airbus A380. Die Mumbai-Route ab München bleibt vorerst eine A340-600-Verbindung. Im Juli gilt das laut Flugplandaten auch noch für die Newark-Strecke. Dagegen werden ab August Airbus A350-900 diese Route übernehmen, während A340-600 stattdessen nach Chicago fliegen.

Wichtig für Münchner Premium-Kunden

In der Pandemie hatte Lufthansa beschlossen, alle ihre 17 Airbus A340-600 auszuflotten. Doch die Erholung verlief schneller als erwartet und die als Ersatz vorgesehenen neuen Langstreckenjets haben bis heute Verspätung. So holte die deutsche Fluggesellschaft erst fünf A340-600 für den Betrieb in München zurück, dann weitere fünf für Frankfurt.

Das Modell war für das Drehkreuz München zu diesem Zeitpunkt besonders wichtig, da es - im Gegensatz zu den 17 kleineren A340-300 von Lufthansa - eine First Class hat. Die A340-600 sind heute ausgestattet mit acht Sitzen in der höchsten Reiseklasse, 56 Sitzen in der Business Class, 28 in der Premium Economy und 189 in der Economy Class.

A380 und bald auch A350 mit First Class

Die Bedeutung der A340-600 für München schwand zu letzt aber, das Lufthansa auch immer mehr Airbus A380 mit Erster Klasse nach München zurückholte. Und ab dem Herbst sollen auch erste neue A350 mit Allegris-Kabine und First Class den Dienst aufnehmen.

Mehr zum Thema

Lufthansa holt fünf Airbus A340-600 zurück

Lufthansa holt fünf Airbus A340-600 zurück

Airbus A340-600 von Lufthansa: Fliegt künftig auch wieder ab Frankfurt.

Lufthansa holt weitere Airbus A340-600 zurück

Die D-AIMK in München: Einer von sechs Lufthansa-A380 diesen Sommer.

Das ist Lufthansas Airbus-A380-Flotte in diesem Sommer

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Alta Ares entwickeln gemeinsam europäische Drohnenabwehr

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg