Airbus A380 in den Farben von Iberia (Montage): Die spanische Fluggesellschaft hat nach Miami, Mexiko Stadt und São Paulo die größten Kapazitäten.

Leasing statt KaufIberia könnte Airbus A380 bekommen

Iberia- und British-Airways-Mutter IAG will mehr Airbus A380. Doch sie will die Flieger nicht kaufen, sondern gebraucht leasen. Auch die spanische Airline könnte so zu Superjumbos kommen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

IAG könnte. Aber der europäische Luftfahrtkonzern mit seinen Töchtern British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling will nicht. Sieben Optionen zum Kauf weiterer Airbus A380 besitzt er. Die plant er aber nicht einzulösen, wie Vorstandsvorsitzender Willie Walsh bei einer Konferenz in Dublin erklärte. «Kaufen ist zu teuer», so der Manager.

IAG-Tochter British Airways hat derzeit 10 Airbus A380 im Einsatz, zwei weitere werden noch geliefert. Walsh hat durchaus Lust auf noch mehr Exemplare. Er könne sich trotz der Kauf-Absage aber vorstellen, fünf oder sechs zusätzliche Superjumbos in die Flotte der britischen Fluggesellschaft aufzunehmen, so der Manager gemäß der Nachrichtenagentur Reuters. Denn das Flugzeug sei auf Strecken ein Erfolg, auf denen es eine hohe Nachfrage gebe, es aber nicht zwingend mehrere tägliche Verbindungen brauche. Derzeit setzt British Airways den A380 nach Hongkong, Johannesburg, Los Angeles, Miami, Washington, San Francisco und Singapur ein.

Iberia könnte A380 nach Südamerika nutzen

Doch nicht nur bei British Airways sieht Walsh noch Möglichkeiten zum Einsatz weiterer A380. Auch bei der IAG-Tochter Iberia kann er sich den Superjumbo vorstellen. Iberia hat auf den Strecken von Madrid nach Buenos Aires, Miami, Mexiko Stadt und São Paulo das größte Sitzplatzangebot. Ein A380 würde es da ermöglichen, die Frequenzen zu verringern und die Kapazität zu behalten.

Iberia könnte mit einem A380 zudem eine Premiere schaffen. Derzeit fliegt noch keine Fluggesellschaft mit dem Superjumbo nach Südamerika. Emirates plante dies einmal, setzte diesen Plan aber bislang nicht um.

Auch mehr geleaste Boeing 777

Aber statt weitere A380 bei Airbus zu kaufen, will Walsh sie lieber leasen. «Sie gebraucht zu mieten erachten wir als interessante Option», sagte der IAG-Chef gemäß Reuters. Ganz allgemein will er für seinen Konzern den Anteil an geleasten Fliegern erhöhen. Auch weitere Boeing 777-300ER möchte er sich so anschaffen.

Mehr zum Thema

emirates airbus a380 flagge 02

Emirates setzt nationales Ausrufezeichen auf Airbus A380

emirates airbus a380

Emirates kauft im großen Stil Airbus A380

Airbus A380 von Qatar Airways: Die Fluglinie will ihr Netz über Beteiligungen stärken.

Qatar Airways lässt alle Airbus A380 bis Juni am Boden

airbus a380 f wwow

Der erste Airbus A380 fliegt wieder

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack