Airbus A380 von Emirates in Frankfurt: Aktuell nicht dort zu sehen.

Frankfurt, München, DüsseldorfDeutschland muss vorübergehend ohne Airbus A380 von Emirates auskommen

Der Airbus A380 ist bei Fluggästen und Planespottern gleichermaßen beliebt. In den kommenden Wochen müssen sie in Deutschland aber auf die Superjumbos von Emirates verzichten.

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Von den vier deutschen Emirates-Zielen wurde eines zuletzt ausschließlich mit der Boeing 777 bedient: Hamburg. Doch zu den anderen drei deutschen Flughäfen Frankfurt, München und Düsseldorf kamen teilweise auch Airbus A380 der Fluglinie aus Dubai zum Einsatz.

Das ändert sich nun zeitweise. Auf einer der beiden bisher täglichen München-Verbindungen (EK51/52) war eh schon die Boeing 777 im Einsatz, auf der zweiten (EK49/50) hat dieses Modell am 1. Juni für den A380 übernommen. Zudem wird EK51/52 zwischen dem 9. und 23. Juni von sieben auf vier wöchentliche Flüge reduziert, wie zuerst das Portal Aero Routes berichtete.

Emirates' Airbus A350 kommt nach Frankfurt

Auf der Düsseldorf-Route (EK 55/56) wird vom 9. bis 25. Juni ebenfalls eine Triple Seven fliegen statt eines Superjumbos. Nach Frankfurt unterhält Emirates drei tägliche Verbindungen. EK43/44 stellt die Fluggesellschaft am 9. Juni um von der Boeing 777 auf den Airbus A350-900. EK45/46 übernimmt ab diesem Tag die Triple Seven statt dem Airbus A380. Und die dritte Frankfurt-Verbindung (EK47/48) wird unverändert mit Boeing 777 bedient.

Zu den Gründen für den zurückhaltenden A380-Einsatz im Juni dürften zählen: Im mitteleuropäischen Sommer, der gerade beginnt, ist es in Dubai sehr heiß - keine Top-Reisezeit in Richtung Vereinigte Arabische Emirate. Zudem ist der Krieg zwischen Israel/USA und Iran noch nicht beendet, was es ebenfalls schwieriger macht, Riesenflieger in die Region zu füllen. Aktuell sind laut der Datenbank CH Aviation 32 der 117 Airbus A380 von Emirates geparkt, was teils an Wartung und teils am Umbau auf die neue Kabine liegt.

A380-Streichungen auch zu anderen Zielen weltweit

Laut Aero Routes zieht Emirates den A380 im Juni temporär auch von Flügen nach Kopenhagen, Glasgow, London-Gatwick, Manchester, Kansai, Perth und Washington ab.

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