Condors Airbus A320 im mobilen Hangar in Kavala: Kennzeichen D-AICP.

D-AICP ist repariertCondors Pechvogel-A320 hat Kavala verlassen

Mehr als zwölf Monate steckte ein Airbus A320 von Condor in Griechenland fest, weil er schwer beschädigt war. Jetzt konnte er wieder abheben.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Mehr als ein Jahr stand er am kleinen griechischen Flughafen Kavala. Ein Airbus A320 von Condor hatte am 11. Juli 2021 kurz nach dem Start umkehren müssen, weil es Probleme mit dem Fahrwerk gab. Und die waren ziemlich groß. Bei der Inspektion wurden ein druckloser Bugfahrwerksdämpfer und schwere Rumpfschäden im Bugfahrwerksbereich festgestellt.

Weil der Flughafen Kavala nicht über die nötige Infrastruktur verfügte, um den Flieger zu reparieren, errichtete man extra einen mobilen Hangar, der am höchsten Punkt 18 Meter hoch war, und damit rund zwei Meter höher als der Kontrollturm des griechischen Airports. Dort wurden jetzt die Arbeiten am Flugzeug mit dem Kennzeichen D-AICP abgeschlossen.

Backup für die Feriensaison

Condors Chefingenieur Thorsten Kühl postete am Dienstag (19. Juli) ein Video des Fliegers, auf dem er beim Start in Kavala zu sehen ist. Wie er weiter erläutert, flog die D-AICP nach Malta. Dort wird ein C-Check, also eine umfassende Inspektion an ihr vorgenommen. Danach soll sie als Reserveflieger für die Feriensaison im Einsatz sein.

Ergänzung vom 21.07.22, 12:18: Zunächst hieß es, der Flieger würde eine neue Lackierung erhalten. Das ist nicht der Fall. In Malta gibt es ausschließlich den C-Check. 

Mehr zum Thema

Flug DE1763 am 11. Juli, zu sehen bei Flightradar24: Start, Schleifen, Landung in Kavala.

A320 von Condor steckt seit Tagen in Griechenland fest

Condors Airbus A320 im mobilen Hangar in Kavala: Kennzeichen D-AICP.

Condor repariert gestrandeten Airbus A320 in gigantischem Zelt

Ein Airbus A320 von Condor: Der Ferienflieger musste 17 Tage auf einen Jet verzichten.

Condor-A320 von Kavala ist «schwer beschädigt»

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier