Boeing 737 von Southwest Airlines: Es gibt Nachschub.

737 Max 7 statt A220Boeing siegt bei Southwest über Airbus

Der Kampf um die Prestigeorder ist entschieden. Southwest Airlines steht kurz davor, einen Großauftrag für Boeing 737 Max 7 zu platzieren. Airbus unterliegt mit dem A220.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die kleinste Variante der Boeing 737 Max ist bisher ein Ladenhüter. Nur zwei Fluggesellschaften haben sie bisher bestellt: Die kanadische Westjet und die amerikanische Southwest. Zusammen haben sie Aufträge für 52 Exemplare der 737 Max 7 erteilt. Das entspricht rund einem Prozent aller Max-Orders.

Das ändert sich nun. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hat sich Boeing im Kampf um eine große Bestellung von Southwest Airlines gegen Airbus durchgesetzt. Die Billigairline steht demnach kurz davor, Dutzende von Boeing 737 Max 7 zu ordern. Der Auftrag könne bis zu 100 Flugzeuge umfassen, heißt es in den Berichten.

Wichtiges Signal an die Branche

Der Sieg über Airbus ist für Boeing gleich mehrfach ein Triumph. Zum einen ist er ein wichtiges Zeichen für andere potenzielle Kunden in der ganzen Welt. Ein Auftrag von einem so großen und erfahrenen Kunden wie Southwest symbolisiert Vertrauen in die eben erst wieder zugelassene 737 Max. Eine Wahl von Airbus hätte das Gegenteil gezeigt.

Zum anderen kann der amerikanische Flugzeugbauer den Erzrivalen von Southwest fernhalten. Bisher betreibt die Billigairline ausschließlich Boeing 737. Und nicht zuletzt ist der jetzige Auftrag wohl nur der Anfang. Über die Jahre wird sie nachbestellen müssen, um alle ihre derzeit 470 Boeing 737-700 zu ersetzen.

Beide Flugzeuge mit «Stärken und Schwächen»

Airbus hatte den A220 ins Rennen geschickt. Die Europäer hatten gute Argumente. Laut den Analysten von Air Insight kann er 6 bis 8 Prozent günstiger betrieben werden als die 737 Max 7. Boeing muss also einem kühl rechnenden Unternehmen wie Southwest beim Preis entgegen gekommen sein, um sich durchzusetzen.

Beide Flugzeuge hätten «ihre Stärken und ihre Schwächen», hatte Southwest-Chef Gary Keller während des einmal gesagt, während der Kampf um den Auftrag noch lief. Und er erklärte: «Wenn es jemals ein Szenario für uns gäbe, einen Wechsel des Flugzeugtyps in Erwägung zu ziehen, dann jetzt, weil wir nicht verzweifelt an einem Wachstum der Fluggesellschaft interessiert sind.»

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max 7 von Southwest Airlines: Gibt es bisher nur am Computer.

Airbus und Boeing kämpfen um Riesenorder von Southwest

Boeing 737 Max: Darf wieder fliegen und wird wieder bestellt.

Boeing erstmals seit 15 Monaten wieder mit Order-Plus

Boeing 737-700 von Southwest Airlines: Größter Billigflieger der Welt verzichtet auf weitere Hilfsgelder.

Southwest verzichtet auf weiteres Staatsgeld

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack