Beladung einer Boeing 737 von Southwest Airlines: Setzt die Fluglinie künftig auch auf Airbus?

Southwest AirlinesAirbus A220 kämpft gegen Boeing 737 Max 7

Southwest Airlines sucht nach kleineren Flugzeugen. Dabei ist die Boeing 737 Max 7 nicht gesetzt. Auch der Airbus A220 habe Vorteile, so die amerikanische Billigairline.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

«Die Pandemie dauert an, zusammen mit den negativen Auswirkungen auf die Nachfrage nach Flugreisen», sagt Gerry Kelly. Solange es keine breit verfügbaren Impfstoffe und keine Herdenimmunität gebe, erwarte er, dass die Buchungslage «fragil bleiben» werde. Dies sagte der Chef von Southwest Airlines diese Woche bei der Präsentation der Quartalsergebnisse.

Allein zwischen Anfang Juli und Ende September hat die Billigairline 1,2 Milliarden Dollar Verlust geschrieben. Doch die Krise hat gemäß Kelly auch gute Seiten. «Die Covid-19-Pandemie hat den Bedarf an mehr Flugzeugen verringert, aber sie hat dem Unternehmen auch Zeit gegeben, über eine Diversifizierung der Flotte nachzudenken», sagte der Chef von Southwest Airlines gemäß der Zeitung Dallas Morning News.

737 Max 7 und A220 haben Vorteile

Southwest geht es vor allem um kleinere Flugzeuge. «Wir haben eine ganze Menge von 737-700, die in den nächsten fünf bis zehn Jahren stilllegen werden», sagte Kelly. Man werde sie definitiv ersetzen, aber nicht alle mit 175-Sitzern.

Dabei ist die Boeing 737 Max 7 nicht gesetzt, die bei Southwest Airlines mit 150 Sitzen ausgestattet wird. Man schaue sich auch den Airbus A220 ernsthaft an, erklärte Operativchef Mike Van de Ven. «Der A220 und die Max 7 sind die beiden Akteure auf dem Markt, und beide Flugzeuge haben ihre Stärken und ihre Schwächen», sagte er gemäß Dallas Morning News. «Wir setzen diese Prüfung fort.»

Einheitsflotte hat Vorteile, aber...

Bisher ist  Southwest Airlines ein reiner Boeing-Kunde. Ende vergangenen Jahres besaß die Billigairline mehr als 700 Jets des amerikanischen Herstellers: 506 Boeing 737-700 mit 143 Plätzen, 207 Boeing 737-800 mit 175 Sitzen und 34 Boeing 737 Max 8 mit 175 Sitzen. Bereits bestellt hat sie 216 weitere 737 Max 8 und 30 Boeing 737 Max 7. Die Einheitsflotte habe zwar gewisse Vorteile, heißt es bei Southwest. Aber man brauche kleinere Flieger, um gewisse Kurz- und Mittelstreckenziele zu bedienen.

Vorstandsvorsitzender Kelly sagt es so: «Wenn es jemals ein Szenario für uns gäbe, einen Wechsel des Flugzeugtyps in Erwägung zu ziehen, dann jetzt, weil wir nicht verzweifelt an einem Wachstum der Fluggesellschaft interessiert sind.» Bereits vergangenes Jahr hatte Southwest ein Team zu Betreibern in Europa geschickt um die Leistung des Airbus A220 im Tagesgeschäft zu beobachten.

Mehr zum Thema

Boeing 737-700 von Southwest Airlines: Größter Billigflieger der Welt verzichtet auf weitere Hilfsgelder.

Southwest verzichtet auf weiteres Staatsgeld

Flieger von Southwest: «Dinge müssen sich im Sommer schnell verbessern.»

Muss Southwest erstmals Leute entlassen?

Boeing 737 von Southwest: Verabschiedet sich die Airline von der Einheitsflotte?

Wird Southwest Airlines Boeing untreu?

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies