Boeing 737 Max: Die Produktion ist verlangsamt.

Nachricht an ZuliefererBoeing kann Produktion der 737 Max nicht wie geplant erhöhen

Der Hersteller hat den Zulieferern mitgeteilt, dass er weniger Teile braucht als bisher angenommen. Das könnte auf eine noch langsamere Erholung bei Boeing hindeuten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Bei der Produktion von Flugzeugen gibt es zwei Richtwerte, die Aufschluss darüber geben, wie es gerade läuft. Die offiziellen Zahlen, die der Flugzeugbauer auch den Medien kommuniziert. Und dann gibt es noch den Master Schedule, also den Rahmenplan für die Produktion. Der dient dazu, allen am Prozess Beteiligten eine mittel- und langfristige Planung zu ermöglichen und wird von Flugzeugbauern an Zulieferer kommuniziert.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat Boeing jetzt diesen Rahmenplan angepasst. Ursprünglich hatte es geheißen, man plane, im September eine Produktionsrate von 42 Flugzeugen im Monat zu erreichen. Dieses Ziel ist neuerdings erst für März 2025 vorgesehen.

Auch gut für die Stabilität

Diese Rahmenplanung sagt nicht direkt etwas über den tatsächlichen Ausstoß von Flugzeugen aus. Vielmehr hat ein Flugzeugbauer so auch die Möglichkeit, Stabilität in die Produktion zu bringen und etwas mehr Redundanzen zu schaffen. «Im Rahmen des Masterplans werden wir auch weiterhin Anpassungen vornehmen und die einzelnen Zulieferer auf der Grundlage der Lagerbestände steuern», sagte kürzlich Boeings Finanzchef Brian West. «Unser Ziel bleibt es, die Lieferkette vor der Endmontage zu beschleunigen, um die Stabilität zu unterstützen.» Dennoch kann eine so niedrigere kommunizierte Zahl bedeuten, dass auch der Gesamtoutput langsamer steigt.

Boeing hat das offizielle Ziel für die Flugzeugproduktion nicht geändert. Demnach sollen bis Ende 2024 monatlich 38 Exemplare der 737 Max produziert werden. Auch das wäre schon eine deutliche Verbesserung gegenüber Juli, als es 25 Flugzeuge waren.

Zulieferer sind nicht zufrieden

Bei den Zulieferern ist man nicht sehr zufrieden ob der Änderungen. Laut Reuters beschwerten sich zwei Quellen, dass Boeings Änderungen an der internen Zielvorgabe es für sie schwieriger machen, ihre eigene Produktion zu planen.

Airbus hat sein Ziel, 75 Exemplare der A320-Neo-Familie pro Monat zu produzieren, kürzlich ebenfalls verschoben - von 2026 auf 2027.

Mehr zum Thema

Produktion der Boeing 737 Max: Änderungen statt Ausbau.

Boeing baut weniger als 38 Boeing 737 Max pro Monat

Eine Boeing 737 Max 10 und eine 737 Max von Alaska Airlines: Etliche Herausforderungen.

Diese Probleme muss Boeings neue Führung lösen

Michael O'Leary (Zweiter von links) und Stan Deal (ganz rechts) bei der Unterzeichnung einer großen Bestellung 2023: Da war die Laune noch gut.

Warum Ryanair-Chef O'Leary bei Boeing ein Kamel vermutet

Boeing 737 Max: Sie bereitete dem Flugzeugbauer viele Sorgen.

Investment-Firma verklagt Boeing, obwohl sie nie eine einzige Aktie besaß

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg