Hochgeklappte Flügelspitze der Boeing 777X.

Emirates-Präsident Tim ClarkBoeing hofft auf 777X-Zertifizierung im Juli 2023

Emirates und Lufthansa warten als Erstkunden auf die Boeing 777X. Der Flugzeugbauer visiert die Zertifizierung des Modells nun für den Sommer 2023 an.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Boeing zeigte sich zuversichtlich, aber wenig konkret. Man plane weiterhin, die ersten Boeing 777X im Jahr 2023 auszuliefern, hieß es vom Flugzeugbauer am Montag (15. November) bei der Dubai Airshow. Für wann der Hersteller die Zertifizierung des Modells anpeilt, verriet er aber nicht. Das übernahm am Dienstag Emirates-Präsident Tim Clark.

«Boeing hat die Zertifizierung jetzt auf Juli 2023 verschoben», sagte Clark, der Boeing zuletzt wiederholt kritisiert hatte für die Verspätungen bei der 777X. «Jetzt kann jeder raten, ob sie das erreichen werden, angesichts dessen, was im Moment los ist.»

Emirates fühlt sich ein Stück weit gefangen

Clark betonte, dass Emirates weiter zur 777X-Order stehe und er überzeugt sei, dass es sich um ein gutes Flugzeug handele. Außerdem habe man selber zuerst mit Boeing definiert, was für die Nachfolge der aktuellen 777 nötig sei. Daher fühle man sich nun auch ein Stück weit gefangen darin. Emirates ist zusammen mit Lufthansa 777X-Erstkundin.

Die 777X werde irgendwann Einzug halten in die Flotte von Emirate - wann, könne er aber nicht sagen, so Clark. «Wir sind uns mit Boeing einig, dass wir ein aussagekräftigeres Gespräch darüber führen können, wann sie an Emirates liefern werden, wenn sie bei der FAA-Prüfung und dem Zertifizierungsfortschritt ein bisschen weitergekommen sind.»

Ältere Boeing 777 werden aufgewertet

Daher habe man sich auch entschieden, ältere Boeing 777-300ER nun upzugraden, sagte Clark. Damit verwies er auf die Ankündigung vom Morgen, neben 52 weiteren Airbus A380 auch 53 Boeing 777 mit der neuen Premium Economy Class auszustatten.

Während sich Emirates regelmäßig öffentlich zur 777X und Boeings Verspätungen bei dem neuen Langstreckenjet äußert, hält Lufthansa als zweite Erstkundin sich stets zurück. Die deutsche Airline hat sich bisher nie geäußert, bevor der Hersteller dies selber tat.

Mehr zum Thema

Premium Economy von Emirates: Offenbar ein Erfolg.

Emirates baut Kabine von 105 Flugzeugen um

Der erste Prototyp der Boeing 777-9 bei der Dubai Airshow: Erstmals gibt Boeing Einblick in das Innenleben ...

Boeing zeigt erstmals das Innere der 777X - und tritt auf die Bremse

Boeing 777X in den Farben von Emirates: Wann, wie?

Emirates verlangt von Boeing Antworten zur 777X

Ryanair-Maskottchen im Emirates-Sitz. «Hasse es», schrieb die Airline darunter.

Ryanair lästert über neue Emirates-Kopfstütze - und kassiert prompt einen Konter

Video

«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies