Der erste Prototyp der Boeing 777-9 bei der Dubai Airshow: Erstmals gibt Boeing Einblick in das Innenleben ...

Dubai AirshowBoeing zeigt erstmals das Innere der 777X - und tritt auf die Bremse

Der Flugzeugbauer präsentiert seinen neuen Langstreckenjet erstmals auf großer Bühne - samt Innenleben des Prototyps. Dennoch ist Boeing noch zurückhaltend bei der 777X.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Für das internationale Debüt der 777X hat sich Boeing die Dubai Airshow ausgesucht. Das ist kein Zufall. Am Golf findet derzeit die erste Luftfahrtmesse seit Ausbruch der Pandemie statt. Zudem sitzt dort mit Emirates der wichtigste Kunde des neuen Modells.

Dennoch trat der Hersteller auf der wichtigsten Reise des neuen Langstreckenflugzeuges erstmal auf die Bremse. Verkaufschef Ihssane Mounir und der für die 777X zuständige Mike Fleming machten deutlich, dass sie auf der Messe in Dubai noch keine Frachtversion der 777X vorstellen werden. Man müsse die eigenen Ressourcen im Auge behalten und fokussiere sich daher vorerst auf die Zertifizierung von 777-9, 737 Max 7 und Max 10, sagte Fleming.

Emirates droht mit Airbus A350

Für die Boeing 777-9, die größere Variante der 777X, plane man weiterhin mit ersten Auslieferungen im Jahr 2023, so Fleming weiter. Mit mehr als 600 Testflügen und mehr als 1700 Flugstunden liege man sehr gut im Plan. Allerdings betonte er auch, dass man beim Zeitplan von den internationalen Regulierungsbehörden abhängig sei.  Auf deren Verlangen musste Boeing etwa Änderungen am Flugsteuerungssystem vornehmen, welche die Behörden erst noch gutheißen müssen.

So gelang es Boeing zumindest zum Start der Dubai Airshow noch nicht, den verärgerten 777X-Erstkunden Emirates zu beschwichtigen. Deren Präsident Tim Clark erklärte im Gespräch mit Bloomberg TV, man könne bei angesichts der Verspätungen der 777X womöglich die Auslieferung der bestellen Airbus A350 vorziehen. Sogar eine mögliche Umschichtung der Orders wollte Clark nicht gänzlich ausschließen.

777X-Prototyp ist Star der Dubai Airshow

Trotz allem war die 777X der Star des ersten Tages der Dubai Airshow. Nicht nur zeigte das Flugzeuge von Boeing unter den Passagierjets den mit Abstand beeindruckendsten Schauflug. Der Hersteller präsentierte auch erstmals das Innere eines 777X-Testfliegers.

Die Maschine mit dem Kennzeichen N7779XW ist der erste Prototyp. Sie hat alleine schon rund 340 Flüge gemacht und war etwa 800 Stunden in der Luft. Von den insgesamt vier Testfliegern ist sie derjenige, der bei den Flügen die Grenzen am meisten austestet.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Bilder aus dem Inneren der Boeing 777-9.

Mehr zum Thema

Emirates hat insgesamt 35 Dreamliner bestellt: Nun könnte die Order wackeln.

Emirates könnte gesamte Dreamliner-Bestellung in eine für zusätzliche Boeing 777X umwandeln

ticker-emirates

Emirates will Geschäft mit Medizintourismus ausbauen

ticker-emirates

Emirates baut Partnerschaften aus

ticker-emirates

Emirates und Kuwait Airways planen gegenseitiges Codeshare

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies