Boeing-Produktion: In 737 Max wurden fehlerhafte Teile gefunden.

VerteilerboxenBoeing findet Kabelproblem in 737 Max

Der Flugzeugbauer ist auf ein Problem bei der 737 Max gestoßen. Betroffen sind drei bereits ausgelieferte Jets und eine unbekannte Zahl von Flugzeugen in der Produktion.

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Boeing und der neue Konzernchef Kelly Ortberg stehen vor einer großen Herausforderung. Zum einen müssen sie die Boeing 737 Max 9 und deren Produktion nach dem Alaska-Airlines-Zwischenfall im Januar anpassen und zugleich die Sicherheitskultur im gesamten Unternehmen verbessern. Zum anderen muss der Flugzeugbauer damit umgehen, dass Kunden ihm wegen verspäteter Auslieferungen von Flugzeugen Druck machen.

Erst gerade hat Flydubai aufgrund fehlender Boeing 737 Max vorerst die geplante Route nach Tallinn gestrichen. Air New Zealand kippte ein Klimaziel und verwies unter anderem auf verspätetete Boeing 787. Schon im Mai sagte Sun-Express-Chef Max Kownatzki mit Blick auf die 737 Max 8: «Wir haben für 2024 die Lieferverzögerungen ausgeglichen» Aber: «Für 2025 haben wir ein Thema da», so der Sun-Express-Chef. Man arbeite an Lösungen.

«Notwendige Nacharbeiten an betroffenen Flugzeugen im Werk»

In beiderlei Hinsicht dürfte es dem Flugzeugbauer so gar nicht in den Plan gepasst haben, dass vergangene Woche ein Problem mit sogenannten Junction Boxes (Anschluss- oder Verteilerboxen) im elektrischen Verkabelungssystem der 737 Max aufgetaucht ist. Der Konzern bestätigte dem Sender King 5 Seattle, dass in drei bereits ausgelieferten 737 Max in diesem Bereich Bauteile gefunden wurden, die nicht den Anforderungen entsprechen.

Die Jets stehen nun am Boden. Personal von Boeing würde die Teile bei den drei Flugzeugen austauschen, «während notwendige Nacharbeiten an betroffenen Flugzeugen im Werk durchgeführt werden», so der Konzern gegenüber dem Sender. Laut Informationen von King 5 Seattle wurde die Produktion im Werk Renton daher vergangene Woche verlangsamt. Boeing stellte gegenüber dem Magazin Fortune aber klar, dass sie nicht gestoppt wurde.

«Ungewissheit über Anzahl der betroffenen Flugzeuge»

Das Magazin zitiert den Analysten Ronald Epstein von der Bank of America, der dennoch warnt: «Dies könnte den Zeitplan für die Auslieferungen weiter beeinflussen, trotz der Ungewissheit über die Anzahl der von diesem Problem betroffenen Flugzeuge.»

Der Bericht von King 5 Seattle:

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