Airbus A350 in den Farben von Air France: Die Airline bekommt mehr Flieger des Typs.

Air FranceAirbus streicht zwei weitere A380 aus Orderbuch

Nun ist die Bestellung ganz offiziell annulliert. Air France übernimmt die beiden letzten bestellten Airbus A380 nicht. Dafür kauft sie drei weitere A350.

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Die Lust auf mehr Superjumbos ist Air France schon vor einiger Zeit vergangen. Man fühle sich wohl mit 10 Airbus A380, erklärte das Management im Herbst vor zwei Jahren. Im vergangenen Frühjahr strich die französische Fluggesellschaft darum die noch offene Order für die zwei letzten Exemplare aus ihren Büchern.

Bei Airbus blieben die zwei Maschinen aber noch eingebucht, obwohl Air France schon damals bekannt gegeben hatte, als Ersatz drei zusätzliche A350-900 zu kaufen. Der entsprechende Vertrag war nämlich noch nicht in trockenen Tüchern. Im Verlauf des Januars ist das passiert und auch der Flugzeugbauer hat die zwei A380 aus dem Orderbuch gestrichen und die drei A350 eingebucht.

Globaler Trend

Die definitive Annullierung zeigt einen Trend auf. Statt übergroßer Jets sind heute eher kleinere Zweistrahler gefragt, mit denen Fluggesellschaften flexibler planen können. Darunter leidet nicht nur der A380, sondern noch viel mehr der Boeing-Konkurrent 747-8. Die Amerikaner haben derzeit nur noch offene Verträge für sieben Passagier-Jumbo-Jets.

Mit der Aufstockung hat Air France-KLM nun 28 A350-900 bestellt und sich noch eine Option auf 25 weitere Exemplare gesichert. Die Maschinen sollen bei beiden Fluggesellschaften des Konzerns eingesetzt werden.

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