Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

175 Millionen EuroAirbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Wo einst Tragflächen für Airbus A380 gebaut wurden, entstehen künftig Flügel für A321 Neo. Dafür investiert der Flugzeugbauer in sein Werk im walisischen Broughton. Damit will er sicherstellen, dass die geplante Produktionssteigerung gelingt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Los ging es am 4. November 2003. Damals wurde erstmals ein kompletter Airbus-A380-Flügel aus dem Montagegestell in der Tragflächenfertigung in Broughton in Wales gehoben. Mehr als 16 Jahre später, am 6. Februar 2020, verließen die letzten A380-Flügel das Werk.

In Broughton läuft seitdem die Produktion von Tragflächen für den A350 und die A320-Neo-Familie weiter. Und dabei baut der Konzern nun aus. Airbus «investiert 150 Millionen Pfund in die Umrüstung seiner ehemaligen A380-Tragflächenfertigung in Broughton (Großbritannien) zu einer Fertigungslinie für den A321», teilt der europäische Flugzeugbauer am Montag (21. September) mit. 150 Millionen Pfund sind umgerechnet rund 175 Millionen Euro.

Ende 2026 soll die Umrüstung abgeschlossen sein

Die Fertigung der ersten Tragfläche läuft bereits. Bis Ende des Jahres sollen dann alle Montagevorrichtungen betriebsbereit und die Umrüstung somit abgeschlossen sein.

Mit dem Ausbau will der Konzern gewährleisten, dass der geplante Produktionshochlauf gelingt. «Nach der Fertigstellung wird das Werk über sechs Vorrichtungen für die Tragflächenmontage, eine Ausrüstungslinie sowie eine Lackieranlage verfügen», so Airbus. «Diese sind speziell darauf ausgelegt, den Auftragsbestand von rund 7500 Flugzeugen der A320-Familie - von denen etwa 70 Prozent auf die A321 entfallen - abzuarbeiten.»

Airbus will monatlich 75 Jets der A320-Neo-Familie bauen

Airbus' Ziel ist es, die Produktionsrate der A320-Neo-Familie bis Ende 2027 auf monatlich 70 bis 75 Flugzeuge zu steigern und danach bei 75 pro Monat zu halten. Aktuelle Produktionsraten nennt der europäische Flugzeugbauer nicht.

Am Standort Broughton schafft Airbus im laufenden Jahr laut eigenen Angaben rund 480 neue Arbeitsplätze, davon 250 Stellen in der modernisierten Fabrik. Bisher besteht die Belegschaft dort aus rund 6000 Mitarbeitenden.

Sie interessieren sich für Luftfahrt. Wir auch - jeden Tag. Unsere Redaktion recherchiert die Geschichten hinter den Schlagzeilen und ordnet ein, was die Branche bewegt. Mit Ihrem Abo helfen Sie uns dabei und lesen gleichzeitig werbefrei. Und das auch noch für einen sehr günstigen Preis. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Der Airbus-A350-F-Prototyp mit der Seriennummer 700: Trägt einen Paketlook, der aus einem Designwettbewerb hervorgegangen ist.

Anonymer Kunde bestellt acht Airbus A350 F

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies