Airbus A340-Lufthansa: Weitere Ehrenrunde.

Vierstrahliges LangstreckenflugzeugAirbus A340-600 dreht bei Lufthansa doch nochmals Ehrenrunden

Totgesagte fliegen länger: Der Airbus A340-600 sollte Anfang nächstens Jahres ausgemustert werden. Doch der traditionsreiche Vierstrahler geht bei Lufthansa noch einmal in die Verlängerung.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Eigentlich sollte Anfang 2026 Schluss sein. Doch nun verlängert Lufthansa die Einsatzzeit ihrer letzten Airbus A340-600 erneut. Erst diese Woche wurden die Flugplane erneut angepasst. Grund dafür sind Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Langstreckenjets. Konzernchef Carsten Spohr erklärte diese Woche, man reagiere damit auf die anhaltend starke Nachfrage im Interkontinentalverkehr, vor allem in den Premiumklassen.

Zwar bekomme man viele neue Flugzeuge - alle 30 Tage kommt im Schnitt ein neuer Langstreckenjet hinzu - aber die «reichen aber nicht aus, um kurzfristig die erfreuliche Interkontinentalnachfrage insbesondere in den Premiumklassen vollständig abzudecken», so Spohr. «Wir haben deshalb entschieden, unsere mit der First Class ausgestatteten A340-600 diesen Sommer nochmal in die Verlängerung zu schicken und in der Hauptreisezeit einzusetzen.»

Letzte Flüge des Airbus A340-600 waren schon geplant

Die Vierstrahler aus Frankfurt sollten laut Flugplandaten von OAG ursprünglich nur noch bis Mitte Januar 2026 im Einsatz bleiben. Zuletzt war vorgesehen, dass die letzten Flüge am 11. Januar nach Boston und New York stattfinden. Voraussetzung für die endgültige Ausflottung war allerdings, dass Boeing die bestellten 787-9 Dreamliner planmäßig liefert. Doch auch bei diesem Programm kam es immer wieder zu Verzögerungen. Erst gerade konnte Lufthansa ihren ersten Dreamliner mit der neuen Allegris-Kabine übernehmen. Und auch in diesem Jahr stoßen weniger Boeing 787 als geplant zur Flotte.

Die Verspätung der Boeing 777X, deren erste Auslieferungen nun offiziell erst 2027 erwartet werden, spielt nach Spohrs Worten dagegen keine Rolle: «Mit der 777X-Verspätung hat es nichts zu tun. Die war für Sommer 2026 im Betrieb sowieso nicht eingeplant.» Dennoch zeige sich, dass Lufthansa bei ihrer Flottenplanung flexibel bleiben müsse. «Wir werden die A340-600, die ursprünglich als Reserve vorgesehen waren, sicherlich diesen Sommer auch einsetzen. Wir schauen natürlich auch an, was wir in den Jahren danach an Flexibilitäten erreichen können», so der Vorstandschef.

Der Airbus A340-600 sollte eigentlich schon 2021 verschwinden

Ursprünglich wollte Lufthansa die A340-600 bereits 2021 ausflotten, später dann im Sommer 2025. Doch die mehrfach verschobenen Auslieferungen neuer Flugzeuge zwangen die Airline immer wieder zum Umplanen. Der Airbus A340-600, einst Flaggschiff der Langstreckenflotte, hebt damit noch einmal zu einer verlängerten Abschiedsrunde ab .

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Anfang 2026: Lufthansa setzt Airbus A340-600 nach New York und Chicago ein

Airbus A340-600 (D-AIHI) von Lufthansa: Das Flugzeug wurde verkauft und wird jetzt verschrottet.

Airbus A340-600 von Lufthansa wird am Flughafen Hahn zerlegt

A340-600 von European Cargo: das Flugzeug ist am 5.November in der Antarktis gelandet.

Rekord: Airbus A340-600 landet in der Antarktis

Airbus A340-600 von Lufthansa: Im Januar ist Schluß.

Lufthansa plant Abschied vom Airbus A340-600 im Januar

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies