Airbus A321 XLR von Sky Airline: So soll er aussehen.

Order von zehn Airbus-JetsA321 XLR soll Sky Airline in die USA bringen

Der chilenische Billigflieger erweitert seine Flotte mit der reichweitenstarken Variante des Airbus A321 Neo. Mit dem XLR könnte Sky Airline zu neuen Ufern aufbrechen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

«Der A321 Neo könnte ab 2020 etwas für Sky Airline sein», sagte Airline-Chef Holger Paulmann 2018 im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. «Entschieden ist allerdings noch nichts.» Das hat sich nun geändert. Am Montag (9. Dezember) teilte Airbus mit, dass der chilenische Billigflieger einen Vertrag zum Kauf von zehn A321 XLR unterzeichnet hat.

Mit dem A321 XLR könne Sky Airline «ihren Kunden neue Ziele anbieten, beispielsweise Direktflüge von Santiago in Chile nach Miami in den USA», sagte Arturo Barreira, Chef von Airbus Latin America. Airline-Chef Paulmann äußerte sich weniger konkret und sagte lediglich, man könnte mit dem Jet das «Angebot an internationalen Routen» ausbauen.

LAW flog einst von Chile nach Miami

Sollte es wirklich so kommen, wäre es das erste Mal, dass die Sky Airline Ziele außerhalb Südamerikas ansteuert. Neben Inlandszielen hat sie mittlerweile zwar auch Destinationen in Argentinien, Uruguay, Brasilien und Peru im Netzwerk, doch Flüge in die Vereinigten Staaten wären ein ganz neues Schritt für die Fluggesellschaft.

Von Chile nach Miami geflogen war auch Sky Airlines‘ ehemaliger Billigkonkurrent Latin American Wings LAW. Der stellte jedoch im ersten Halbjahr 2018 den Betrieb Stück für Stück ein und verschwand vom Markt. Der große Low-Cost-Konkurrent in Chile ist nun Jetsmart. Die Fluggesellschaft, die zum US-Konzern Indigo Partners gehört, übernimmt gerade in Argentinien den dortigen Ableger von Norwegian. Genau wie Sky Airline bekommt auch sie die reichweitenstarke Variante des Airbus A321 Neo, den A321 XLR.

Zwei Ex-Flieger nun in Deutschland

Ebenso wie Jetsmart setzt auch Sky Airline auf Expansion. «In zehn Jahren ist Sky Airline der Lowcost-Leader in Südamerika», sagte Paulmann 2018 im Interview. Seine Airline ist zurzeit mit neun Airbus A319 und 14 A320 Neo unterwegs. Zwei A319, welche die Chilenen ausgemustert haben, sind mittlerweile übrigens in Deutschland unterwegs - für Sundair.

Mehr zum Thema

Sky-Airline-Chef Holger Paulmann: «Ich bin kein Fan von Mega-Airports.»

«In zehn Jahren Lowcost-Leader in Südamerika»

Anfang Dezember zog Norwegian die Notbremse für Norwegian Air Argentina. Sie <a href="https://www.aerotelegraph.com/norwegian-holt-boeing-737-aus-argentinien-zurueck" target="_blank" rel="noopener">verkaufte den argentinischen Ableger</a> an Jetsmart Airlines aus Chile. Der Betrieb in Südamerika hatte sich für die Norweger nicht rentiert.

Norwegian holt Boeing 737 aus Argentinien zurück

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier