Harvard-Studie zum CoronavirusFlugzeug sicherer als Einkaufen oder Essen gehen

Die Infektionszahlen in ganz Europa schnellen in die Höhe. Doch auch die Uni Harvard kommt zum Schluss: An Bord eines Fliegers steckt man sich nicht an.

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Am Montag (2. November) startet in Deutschland der nächste Lockdown, auch in Österreich und der Schweiz wurden die Maßnahmen verschärft. In ganz Europa kämpfen die Länder gegen die zweite Welle und die Ausbreitung des Coronavirus. Kein Wunder, dass viele sich bereits fragen, wie und ob sie für die Weihnachtstage zur Familie reisen. Sollte es bis möglich sein, sehen Forscher von Harvard das Flugzeug als sehr sicheres Transportmittel an.

Mit Computermodellen haben die Forscher der amerikanischen Eliteuni den Luftfluss an Bord von Flugzeugen untersucht. Kombiniert mit den empfohlenen Hygienemaßnahmen und dem Tragen einer Maske sei die Ansteckungsgefahr an Bord «sehr gering», so der Schluss der Studie. Sie wurde von Branchenunternehmen finanziert. Die Forscher versichern aber, dass das die Ergebnisse nicht beeinflusst hat.

Untersuchung von Flughäfen in Planung

Fliegen, so heißt es, sei deutlich sicherer als andere Alltagsaktivitäten während der Pandemie – etwa Einkaufen oder im Restaurant Essen gehen. Einen Vergleich mit anderen Transportmitteln gibt es noch nicht, doch er ist in Arbeit. Anfang 2021 will die Studie zudem auch die Ansteckungsgefahr der kompletten Reise, inklusive dem Aufenthalt am Flughafen, untersuchen. Bisher behandelt sie nur die Zeit von Gate zu Gate.

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