Harvard-Studie zum CoronavirusFlugzeug sicherer als Einkaufen oder Essen gehen

Die Infektionszahlen in ganz Europa schnellen in die Höhe. Doch auch die Uni Harvard kommt zum Schluss: An Bord eines Fliegers steckt man sich nicht an.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Am Montag (2. November) startet in Deutschland der nächste Lockdown, auch in Österreich und der Schweiz wurden die Maßnahmen verschärft. In ganz Europa kämpfen die Länder gegen die zweite Welle und die Ausbreitung des Coronavirus. Kein Wunder, dass viele sich bereits fragen, wie und ob sie für die Weihnachtstage zur Familie reisen. Sollte es bis möglich sein, sehen Forscher von Harvard das Flugzeug als sehr sicheres Transportmittel an.

Mit Computermodellen haben die Forscher der amerikanischen Eliteuni den Luftfluss an Bord von Flugzeugen untersucht. Kombiniert mit den empfohlenen Hygienemaßnahmen und dem Tragen einer Maske sei die Ansteckungsgefahr an Bord «sehr gering», so der Schluss der Studie. Sie wurde von Branchenunternehmen finanziert. Die Forscher versichern aber, dass das die Ergebnisse nicht beeinflusst hat.

Untersuchung von Flughäfen in Planung

Fliegen, so heißt es, sei deutlich sicherer als andere Alltagsaktivitäten während der Pandemie – etwa Einkaufen oder im Restaurant Essen gehen. Einen Vergleich mit anderen Transportmitteln gibt es noch nicht, doch er ist in Arbeit. Anfang 2021 will die Studie zudem auch die Ansteckungsgefahr der kompletten Reise, inklusive dem Aufenthalt am Flughafen, untersuchen. Bisher behandelt sie nur die Zeit von Gate zu Gate.

Mehr zum Thema

Flugzeugkabine: Eine Ansteckung über die Luft ist unwahrscheinlich.

So schützen Sie sich an Bord vor Viren und Bakterien

Airplane cabin: Air is almost as sterile as an operating room.

Warum man sich im Flugzeug kaum anstecken kann

Passagierin in Covid-Zeiten: Wie sicher ist es an Bord eines Fliegers?

Zwist um Ansteckungsrisiko an Bord von Flugzeugen

Konzept Air Shield: Wie ein unsichtbarerer Schleier aus Luft.

Ein Schleier aus Luft soll vor Ansteckungen schützen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier