Flugzeugkabine: Eine Ansteckung über die Luft ist unwahrscheinlich.

Auf Reisen gesund bleibenSo schützen Sie sich an Bord vor Viren und Bakterien

Viele Passagiere sind besorgt, sich an Bord bei Mitreisenden anzustecken - wie jetzt etwa mit dem Coronavirus. Mit ein paar Schritten lässt sich die Gefahr reduzieren.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es ist nicht erst seit dem Ausbruch des Coronavirus so: Im Flugzeug ist die Gefahr, sich anzustecken, erhöht. Kein Wunder, immerhin ist man mit vielen Menschen auf engem Raum längere Zeit zusammen. Doch der Grund liegt nicht, wie oft vermutet, in der Klimaanlage. In den meisten Flugzeugen sind in den Ventilatoren Filter eingebaut, die 99,97 Prozent aller gefährlichen Partikel eliminieren. Auch wenn es kontraintuitiv ist: Den Ventilator anstellen, kann sich daher lohnen.

Während des Flugs kommt die gefilterte Luft dann von außen und wird bei der Filterung durch die Triebwerke auf 250 Grad erhitzt. Die riskante Zeit ist also die, in der die Ventilatoren komplett abgestellt sind. Etwa, wenn das Flugzeug lange am Boden warten muss oder während des Ein- und Aussteigens. Die Gefahr, ein Virus durch die Luft im Flieger einzufangen, ist also tendenziell gering. Vor allem Passagiere, die direkt um die infizierte Person herum sitzen, sind gefährdet.

Ansteckung über Oberflächen wahrscheinlicher

Viel größer ist das Risiko, mit Viren oder auch Bakterien an Oberflächen im Flugzeug in Berührung zu kommen. Denn dort können die Krankheitserreger eine Weile überleben. Dies auch wenn noch nicht klar ist, wie lange genau, geht man von mehreren Stunden bis Tagen aus. Zwar werden Flugzeuge zwischen den  Flügen gereinigt, bei Flügen in Risikogebiete auch gründlich desinfiziert. Doch wer dennoch besorgt ist, kann auch selbst nachhelfen.

Es gibt Desinfektionstücher, die 99,9 Prozent aller Viren und Bakterien töten können. Zwar gibt es noch keine 100-prozentige Garantie,  dass das Coronavirus darunter fällt. Doch Experten halten das für wahrscheinlich. Gängige Desinfektionsmittel und -tücher können ähnlich umhüllte Viren töten.

Hände waschen immer noch am sichersten

Mit diesen Tüchern sollte man dann alle Oberflächen, mit denen man in Berührung kommt, gut reinigen. Das sind Sitzlehnen, Tisch, der Rücken des Vordersitzes – aber auch, hat man einen Fensterplatz, die Wand neben sich und die Sonnenblende. Achten Sie auf der Verpackung darauf, wie die Tücher anzuwenden sind. Manchmal sollte das Mittel eine Weile lang feucht auf der Oberfläche bleiben.

Auch wenn Sie alle diese Maßnahmen ergreifen – vergessen Sie nicht, sich weiterhin an die gängigen Ratschläge der Behörden zu halten (die übrigens eigentlich in jeder Erkältungssaison gelten): Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände. Das heißt:  Mindestens 20, am besten 30 Sekunden lang. Singen Sie als Orientierung, wie lange das ist, im Kopf zwei mal das Lied Happy Birthday – aber nicht gehetzt. Zudem sollte man sich mit den Händen nicht zu oft ins Gesicht fassen, da auf diesem Weg die meisten Bakterien und Viren in unsere atemwegegelangen.

Mehr zum Thema

Risiko Sitznachbar: Wenn der niest, sollte man über einen Platzwechsel nachdenken.

Wie man im Flieger Bazillen meidet

Erkältet im Flughafen: Wie viele Passagiere steckt ein Kranker im Flieger an?

So niedrig ist die Ansteckungsgefahr im Flugzeug

Airplane cabin: Air is almost as sterile as an operating room.

Warum man sich im Flugzeug kaum anstecken kann

Benebelung mit Desinfektionsmittel: So reinigt Delta ab Mai vor jedem Flug.

So will Delta auch nach Corona sauber bleiben

Video

copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack
03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin